KUNDALINI WARNUNG – Andrew Strom – EROBERN FALSCHE GEISTER DIE GEMEINDE JESU?

Als Christen in Deutschland haben wir das gemeinsame Ziel Menschen für Jesus zu gewinnen,
sie in Jüngerschaft zu führen und sie darin zu unterstützen.
Das Top Thema unserer Zeit ist Aufbruch und voranschreitende Erweckung – wonach wir uns alle sehnen.

Andrew Strom – NewZealand (www.RevivalSchool.com) bietet hierzu ein Buch das unsere derzeitige Situation und unser Verlangen nach Gottes Reich auf der Erde gut aufgreift.

– Wie steht es um die Gemeinde Jesu und wo stehen wir?
– Welche Einflüsse verhindern eine echte Erweckung?
– Wie kann echte Erweckung geschehen?

Bisher gab es das Buch nur in englischer Version. Jetzt auch auf Deutsch!

 

KUNDALINI WARNING

Hier zum kostenlosen DOWNLOAD:

KUNDALINI WARNUNG-Update9d-2015 – DEUTSCH

KUNDALINI WARNING-Update9d-2015 – ENGLISH

Nehmt Euch die Zeit und setzt Euch mit dem Thema auseinander.
Prüft mit der „edlen Gesinnung der Beröer“.
Nehmt das Wort vorurteilsfrei und offen auf und prüft anhand der Bibel ob es wahr ist oder nicht.

Das Buch darf kostenlos weitergegeben werden!

Unsere Motivation und Gruss:

2. Korinther 11,3
Ich fürchte jedoch, es könnte euch gehen wie Eva. Eva wurde auf hinterlistige Weise von der Schlange verführt, und genauso könnten auch eure Gedanken unter einen verhängnisvollen Einfluss geraten, sodass die Aufrichtigkeit und Reinheit eurer Beziehung zu Christus verloren gehen.

prophetic@revivalschool.com
http://www.RevivalSchool.com

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Warum sollte ich die katholische Kirche verlassen? ++Lebenszeugnis++

Vor einiger Zeit beeindruckten mich die geradlinigen, ehrlichen Zeilen eines Menschen, der auf Facebook seinen Austrittsbrief aus der katholischen Kirche veröffentlichte. Bernhard D. und seine Familie haben klare Worte gefunden, die ich mit euch im unteren Abschnitt dieses Artikels teilen möchte.

——Wenn du das liest und katholisch bist, fühl dich ermutigt, dass du überprüfst, was von den katholischen Lehren wirklich in der Bibel steht. Vielleicht hast du dich ja länger schon mit der ein oder anderen Frage herumgeschlagen. Vielleicht bist du auch verunsichert durch vieles was du erlebt hast. Vielleicht  bist du eingeschüchtert und traust dir eine Beurteilung von diesen „heiligen“ Dingen nicht zu, die du immer schon in der Kirche gehört oder praktiziert hast.

Wenn du wirklich Jesus in deinem Leben wissen möchtest, wenn du übernatürlichen Frieden mit Gott und Versöhnung brauchst, dann lese die Bibel und bitte Jesus, dass er dir durch seinen heiligen Geist sein Wort verständlich macht. Er hat versprochen sich finden zu lassen, von denen die ihn suchen. Jesus wohnt in jedem Herz und Leben, das ihm hingegeben ist und spricht nicht nur zu Auserwählten, sondern auch zu dir und mir! Wir sind jeder einzelne selbst vor Gott für unser geistliches Leben verantwortlich, das kann uns keiner abnehmen.———–

In allen Denominationen gibt es immer mehr ökumenische Bemühungen, man kann da bei der ganzen zur Schau gestellten künstlichen Harmonie aus den Augen verlieren, warum es überhaupt erst zu einer Trennung von der katholischen Kirche kam. Trotz einiger netter Worte und erwecklicher Geschichten aus dem katholischen Bereich, darf man ja eines nicht vergessen.

Solange katholische Theologen KATHOLISCH sind, dienen sie auch der katholischen Machtstruktur und den katholischen Lehren. Sie mischen die Lehre vom Evangelium mit eigenen Regeln, Ritualen und Lehren und verkünden somit nach Paulus ein falsches Evangelium und einen anderen Christus.

Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht!“
Galater 1,9
Wie viel echte, geistliche Einheit ist da möglich unter denen die sich Christen nennen? Wie viel Einheit gibt es zwischen dem Evangelium der Apostel und dem ritualgeschwängerten, Katechismus-Evangelium der Katholischen Kirche?  Was würde Jesus zu all den Sonderlehren sagen? Würde es ihn kalt lassen? Würde er ein Auge zu drücken? Würde er gar auch dazu raten, Maria um Beistand zu bitten?

Viele Menschen innerhalb der katholischen Kirche brauchen Ermutigung um richtig und falsch zu unterscheiden, sie suchen die Wahrheit und sind verwirrt. Für sie ist ein Brief wie dieser von Bernhard Dura eine Hilfe und ein Vorbild die Wahrheit in der Bibel zu suchen und danach zu leben, sich von Sonderlehen zu trennen und das Heil allein in Jesus Christus zu suchen.

Was würde Jesus zu all den Sonderlehren sagen? Würde es ihn kalt lassen? Würde er ein Auge zu drücken? Würde er gar auch dazu raten, Maria um Beistand zu bitten?

Wohl nicht, lasst uns das klar sehen.  Was Jesus damals zu den Pharisäern, der religiösen Elite sagte, gilt heute für JEDEN, der das volle Evangelium der Gnade Gottes verschnörkelt und ergänzt.

 

„Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr getünchten Gräbern gleicht, die äußerlich zwar schön scheinen, inwendig aber voller Totengebeine und aller Unreinheit sind! So erscheint auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.“

Mathäus 23,17

 

„Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!“

Jesaja 5,20

 

Jetzt möchte ich Bernhards Brief mit euch teilen und wünsche jedem von uns, dass wir genauso klare Schritte gehen, wenn Gott uns Dinge offenbart. Lasst uns nicht lauwarm sein, sondern ganze Sache machen und kompromisslos zu der Freiheit stehen, für die Jesus uns so teuer erkauft hat.

 


Bernhard Dura

Da sich die Lehre der katholischen Kirche nicht mit der Bibel deckte, lebten Silvya und ich nicht mehr nach der Lehre der Kirche. Wir waren aber noch Mitglied und fühlten uns dadurch mitverantwortlich. Was sollten wir tun? Wir entschlossen uns, aus der Kirche auszutreten. Deshalb wandten wir uns mit dem folgenden Brief an den Dorfpfarrer:

Lieber Herr Pfarrer,

Gott der Allmächtige hinterliess uns Menschenkindern seinen Willen in dem Buch der Bücher. Es ist die Bibel, die Heilige Schrift, worin er durch den Apostel Paulus sagt (2. Timotheus 3, 15-17): „und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig zugerüstet.“

Die von Gott eingegebene Schrift hat uns gezeigt, dass die katholische Kirche von der Heiligen Schrift abgekommen ist. In Johannes 10, 9 sagt Jesus: „Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden.“ Vers 1: „Wer anderswo hinübersteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.“

Die katholische Kirche lehrt beten: „Maria, du Pforte des Himmels.“ In 1. Timotheus 2, 5 heisst es: „Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus.“

Die katholische Kirche sagt: „Maria, du Mittlerin aller Gnaden.“ Noch oft weist die Heilige Schrift darauf hin, dass nur in Jesus Heil zu finden ist, so in der Apostelgeschichte 4, 12: „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name (als Jesus) unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen.“ Wie verschwindet doch der Name Jesus bei der katholischen Kirche neben den vielen Heiligen!

Nach der Heiligen Schrift können wir nur zu Jesus und zum Vater im Himmel beten, alles andere ist Sünde und Götzendienst. In Matthäus 11, 28 sagt Jesus: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“ In Johannes 7, 37 sagt Jesus: „Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke.“ Und in Johannes 14, 14 sagt er: „Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.“

Die katholische Kirche empfiehlt, zum Heiligen Christophorus zu beten. Ja, eine ganze Anzahl katholischer Kirchen sind ihm geweiht. Will man nach diesem Heiligen forschen, muss man feststellen, dass dieser Christophorus eine Legende, ein frommes Märchen ist. Wenn doch die Kirche behauptet, dass sie unfehlbar sei in der Sitten- und Heilslehre, wie kann sie dann aber dem Volke empfehlen, zu jemandem zu beten, der gar nie gelebt hat?

Das katholische Messopfer steht im Widerspruch zur Heiligen Schrift, die in Hebräer 9, 24-28 sagt: „Denn der Christus ist nicht hineingegangen in ein mit Händen gemachtes Heiligtum (katholisches Tabernakel), ein Gegenbild des wahren Heiligtums, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen, auch nicht, um sich selbst oftmals zu opfern… sonst hätte er oftmals leiden müssen von Grundlegung der Welt an -; jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter offenbar geworden, um durch sein Opfer die Sünde aufzuheben. Und wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Mal ohne Beziehung zur Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten.“

Wo hat Jesus etwas gelehrt von Ablässen, mit denen man die Qualen des Fegfeuers verkürzen könne? Petrus schreibt in seinem ersten Brief, Kapitel 1 Verse 18 und 19: „Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken.“ Jesus hat für unsere Sünden gebüsst, und durch den Glauben an ihn sind wir aus Gnade erlöst!

Die katholische Kirche lehrt, für Verstorbene zu beten. Sie lehrt auch, ihre Heiligen in der Not anzurufen. Nach dem Worte Gottes ist es aber streng verboten, sich an die Verstorbenen zu wenden. In 5. Mose 18, 10-12 heisst es: „Es soll unter dir niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier oder Bannsprecher oder Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt. Denn ein Greuel für den Herrn ist jeder, der diese Dinge tut.“

Im kath. Katechismus steht: „Man soll täglich zum heiligen Schutzengel beten, auf seine Gegenwart achten, seinen Eingebungen folgen und ihn um Rat fragen.“ – Das ist doch Spiritismus und steht im Gegensatz zur Heiligen Schrift. In Offenbarung 19, 10 wollte Johannes auch vor dem Engel niederfallen, aber der Engel sprach zu ihm: „Tu es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis haben. Bete Gott an!“

Wo hat Jesus gelehrt, Reliquien zu verehren? – Das ist ein heidnischer Kult und ein Greuel vor Gott.

Die katholische Kirche kann ihren Heiligen- und Armenseelenkult nur mit den Apokryphen (Schriften zwischen Altem und Neuem Testament) begründen, die nie als von Gott eingegebene Schriften galten und erst 1546 zur Bibel dazugetan worden sind.

Aufgrund der oben aufgeführten Gegensätze halte ich es für meine Pflicht, Ihnen, Herr Pfarrer, zu erklären, dass meine Frau Silvya, unser Sohn Thomas und ich, Bernhard Dura, nicht mehr länger Glieder der katholischen Kirche bleiben können. Wir treten hiermit aus, um allein nach dem Wort Gottes, dem Testament Christi, zu leben Offenbarung 22, 18, indem wir Gott ehren und versuchen, seinen Willen zu befolgen.

Ich bin gerne bereit, auf alle Fragen einzugehen und jede gewünschte Erklärung zu geben. Ich bitte Sie, mir auch zu antworten, wenn ich in irgend einem Punkt nicht die Wahrheit geschrieben habe.

Mein letzter Wunsch an Sie, lieber Herr Pfarrer: Verkündigen Sie doch nur Jesus, da auch Sie einmal darüber Rechenschaft ablegen müssen. Der Herr Jesus Christus segne Sie und möge Ihnen die Gnade geben, das lebendige göttliche Wort allen Ihren Pfarreimitgliedern unverfälscht auszuteilen und zu erklären und besonders in die Herzen der Suchenden einzupflanzen. Wer wollte im geringsten daran zweifeln, dass die Bibel nicht vom göttlichen Geist inspiriert ist! – Oh, dann beeilen Sie sich, die göttliche Kraft allen denen weiterzugeben, die darnach hungern und das Leben, den Weg und die eine unteilbare Wahrheit suchen.

Seien Sie ganz lieb von uns gegrüsst, und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre Ihr Herz und Ihre Sinne in Christus Jesus.

Bernhard Dura, Silvya Dura


Und jetzt? -Nachtrag-

Wir brauchen Anschluss

Es stimmte uns sehr traurig, dass wir vom Dorfpfarrer nie eine Antwort auf unser Austrittsschreiben erhielten. Viele Dorfbewohner behandelten uns nun als Abtrünnige und Sektierer. Einige grüßten uns auch nicht mehr.

Wir wussten, dass wir ohne Gemeinschaft mit anderen Christen im Glauben nicht wachsen konnten.

Der Hebräerbrief sagt dazu (Kapitel 10, 24-25):

„Lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen.“

So schlossen wir uns einer Evangelischen Freikirche in Visp an. Diese staatsunabhängige Freikirche beruft sich auf die Aussagen der Bibel und vertritt keine Sonderlehren. Ihre Mitglieder können bezeugen, dass sie durch Jesus Christus Vergebung der Sünden haben und in seiner Kraft ein Leben zur Ehre Gottes führen wollen. Das beeindruckte uns sehr, und schon bald fühlten wir uns sehr wohl in dieser Gemeinde.

Wir wissen nicht, was in Zukunft auf uns zukommt, mit welchem Glück wir beschenkt oder welche Lasten uns zugemutet werden. Wenn wir aber unser Vertrauen auf Gott setzten, können wir wissen: Wir sind nicht einem unberechenbarem Schicksal ausgeliefert, das gnadenlos zuschlägt. Unser Leben steht unter dem Schutz von Jesus Christus, der in seinem ganzen Leben, in seinem Sterben am Kreuz und durch seine Auferstehung von den Toten gezeigt hat, dass Gott zu uns steht. Selbst die Sünde, die Schwachheit und Not kann nicht wegwischen, dass Gott Gedanken des Friedens und des Heils für unseren Lebensweg hat.

Wer Jesus Christus nicht ausserhalb seines Lebens stehen lässt, sondern ihn ins Herz einziehen lässt, dem schenkt Jesus Christus die Gewissheit, dass er ihm in allem — im Licht wie im Dunkeln unseres Lebens — begegnen wird. Mag kommen, was will, wir sind nicht dem Schicksal ausgeliefert, sondern dem Herrn unseres Lebens. Dabei dürfen wir die bedrängenden Fragen nach der Zukunft, die uns in Angst und Sorge treiben will, nicht verdrängen, sondern sie als Aufgabe annehmen, mit dem Wissen, Gott wird uns immer entgegenkommen.

Liebe Grüsse und alles Gute durch unseren Herrn Jesus Christus, der uns Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit schenkt, durch die Kraft des des Heiligen Geist.

Bheüt di Gott. Silvia und Bernhard


https://mystory.me/story/bernhard/

https://mystory.me/story/silvia/

http://www.fitundheil.ch/einfach/

In einem Moment

Liebe Leser!

 

Die letzten Monate hat uns stark das Thema Endzeit beschäftigt. Es gibt viel dazu im Internet zu lesen, leider auch verstörendes, geschöntes, gehyptes, verdrehtes… Besser man schaut hauptsächlich in die Bibel selbst.

Und auch wenn das Buch der Bibel „Offenbarung“ heißt, so ist doch noch vieles eben nicht ganz klar.

So habe ich die prophetischen Bücher der Bibel gelesen und auch die Offenbarung einmal am Stück. Und es liegt wirklich Segen darauf, sich mit diesen Büchern zu beschäftigen. Auch gibt es gute Predigten darüber. Dabei habe ich darauf geachtet auf welche Art und Weise die Bibel ausgelegt wird. Dabei war mir persönlich wichtig:

-Unterscheidung zwischen Gemeinde, Nationen und Israel, zu wem hat Gott was gesagt?

-Bibelstellen werden mit der Bibel selbst erklärt….(Parallelstellen und bei Bedeutung von Symbolen)

-Grundsätzlich ist die Bibel wörtlich zu nehmen. Ausnahmen sind offensichtliche Vergleiche

(wie z.B: Jesus Anweisung, sich das Auge herauszureißen…)

 

Mit diesen drei Schlüsseln -finde ich persönlich- sind all die endzeitlichen Dinge am logischsten zu verstehen. Trotzdem kann man bezüglich der Details sicher diskutieren, aber da es hier nicht um heilsbetreffende Punkte geht, sollte man keinen Streit zwischen Geschwistern aufkommen lassen. 🙂

Deutlich ist jedenfalls, dass Jesus uns Mut macht, dass er wiederkommen wird! Dass wir damit jederzeit rechnen sollen und uns wie Bolle freuen dürfen auf die beste Zeit unseres (ewigen) Lebens.

In Zukunft wird es sicher mehr Artikel zu diesen Themen geben.

Ein sehr wertvoller, wie ich finde, macht hier den Anfang. Hier werden besonders die jüdischen Hintergründe beleuchtet und in den Zusammenhang gestellt.

 

Gottes Segen und viel Freude beim Lesen

Sophia Scholl

 

 

Bibelstudie – Pastor J.D. Farag – Warum die Entrückung vor der 7-jährigen Trübsalzeit erfolgen wird

So hat Jesus mich frei gemacht- das Zeugnis von Ulrike J.

Niemand wird eine Biografie vorzuweisen haben in der alles positiv verlaufen ist. So sieht es auch bei mir aus. Ärmliche Verhältnisse, Alkoholsucht meines Vater, mit herben Auseinandersetzungen (da flogen auch schon mal Kochtöpfe an meiner Mutter Kopf, es wurde viel geschrien und geweint), haben sicher dazu beigetragen, dass ich mich oft von dort „hinaus geträumt“habe.

Allerdings haben wir alle ja diese unsägliche Sehnsucht, ja, wonach? Das weiß ich jetzt, weil ich Jesus kenne und nur Er, gibt mir, was ich brauche, Damals spielte Gott keinerlei Rolle in unserer Familie. Einzig am Heiligabend saßen wir in unserer Kirche und ich glotzte gedankenverloren das Innere dieses Gebäudes an.

Ich war also ein Träumer, der gern in andere Rollen schlüpfen wollte. Huckleberry Finn wurde mir in dieser Zeit ein wunderbares Vorbild für Freiheit. Im Übrigen fand ich es ziemlich übel, dass ich ein Mädchen war; machte auch nur Sachen, die Jungen so taten. Da meine Eltern schon ziemlich alt waren, und sicher auch wegen der häuslichen Vorfälle,wurde ich einerseits verwöhnt, jedoch andererseits bei  Kleinigkeiten zu unrecht bestraft, je nachdem, wie meine Mutter gerade agieren konnte. Papa, na ja, der sagte nichts und ich hatte keinerlei Achtung vor ihm. Er war viel zu beschäftigt mit seinen Sorgen und Nöten.

 

Orientierungslos und ohne Zutrauen auf irgendwelche Fähigkeiten, teilweise wohl durch die ständigen Korrekturen („So doch nicht“, „Das kannst du nicht“ usw.), lebte ich in einem gewissen Dämmerzustand vor mich hin. In der Schule war ich auch ein „Versager“. Ich wollte alles richtig machen, aber das meiste wurde falsch. Ich verstand gar nichts. Als Bettnässer schämte ich mich dazu noch mehr.

 

Anders wurde alles, als ich begann im Verein zu schwimmen. Als Naturtalent war ich schnell sehr erfolgreich, gewann viele Preise und es wurden ernsthafte Pläne geschmiedet für die Olympischen Spiele 1972 in München. Nur mir stand danach gar nicht der Sinn. Ich hatte einfach Freude am Schwimmen und so meine Kraft anwenden zu können und meinen Körper zu spüren. Wasser war mein Element geworden. Ehrgeiz fehle mir vollkommen. Siege ließen mich kalt.

 

 

Wieder begann eine andere Zeit. Ich lernte die Verliebtheit kennen und das war noch schöner als zu schwimmen. So ließ ich das Wasser hinter mir und lief den „tollen Jungen“ (jungen Männern) nach. Dabei gab ich dann alles und blieb trotzdem allein! In dieser Phase hatten meine Eltern viele Sorgen und großen Kummer um mich, denn oft war ich tagelang verschollen. Meine Mutter besorgte mir einen Ausbildungsplatz zur Zahnarzthelferin, denn ich wusste überhaupt nicht, was ich werden sollte. Da ich mich auf der Stelle in meinen Chef verliebte, war es ein großes Glück, ihm zu assistieren. Ich war in seiner Nähe und es war das Beste! Und weil ich sehr geschickt war, durfte ich oft in seiner Nähe sein.

 

 

Irgendwie gerieten mein jetziger Mann und ich in die Drogenszene und mein Chef wurde nun uninteressant. So brach ich die Ausbildung ab,, heiratete schon nach knapp 5 Monaten und dachte, dass ich nun den Himmel auf Erden gewonnen habe! Diese Illusion musste ich schon bald begraben, denn was mein Mann auch versuchte, er konnte mich nicht zufrieden stellen. Der Konsum von Haschisch machte uns total lethargisch. Zwar schmiedeten wir Pläne, aber nichts davon konnten wir umsetzen. In dieser Zeit bekamen wir zwei Töchter, konnten aber nur das Allernötigste für sie tun.

Durch den Konsum von LSD erkannte ich zum ersten mal, dass es einen Schöpfergott und auch Satan gibt,…. aber dass Gott sich nach einer persönlichen Beziehung mit mir sehnt wusste ich natürlich nicht.Schreckliche Erlebnisse durch LDS führten dazu, dass ich aufhörte, es zu konsumieren. Unser Unglück wurde größer, aber wir kannten keine Hilfe heraus aus diesem Dilemma. Tief in uns wussten wir jedoch von unserer Abhängigkeit.

 

Eines abends, als mein Mann Wilfried so glücklich und zufrieden strahlend nach hause kam, wollte ich diese „Droge“ auch, die er ja wohl genommen haben musste.

Mein Mann aber sagte, dass dies alles durch Jesus kam, dem er begegnet war.

Nun wollte auch ich den Jesus haben, glaubte aber, ich wäre zu schlecht, Gott wolle mich wohl nicht haben, denn Freude, Frieden, all die Gefühle, die Wilfried hatte, waren bei mir nicht da. Doch dann hörte ich eine Predigt.

Gott persönlich sprach zu mir. Ich verstand nun, dass es um Gnade geht, um Gottes unverdiente Liebe zu mir. Wir begannen, uns mit anderen Christen zu treffen und stellten nach Tagen fest, dass wir vergessen hatten, Haschisch zu konsumieren!

Diese Gier war einfach weg und wir wunderten uns sehr darüber, denn vorher war der erste und der letzte Gedanke am Tag immer, woher, wie und wann bekommen wir etwas zu rauchen.

Unsere Gemeinde bestand aus wenigen Leuten und schon bald entdeckte ich dort meine(handwerklichen) Fähigkeiten. Ich konnte mich so richtig ausleben. Allerdings hatte ich große Probleme, Lob anzunehmen; das rief in mir unbekannte Gefühle hervor und denen wollte ich mich nicht aussetzen.

Heute weiß ich natürlich, dass alles von Gott kommt, auch meine Begabungen und kann somit Gott die „Blumensträuße“ weitergeben. Es war auch so mit diesen „Basteleien“ so wie auch beim Schwimmen; der Weg war das Ziel. Ich werkelte einfach gern, es machte mir Freude, kreativ zu sein.

Schon bald wurde ich in die Kinderarbeit „gestoßen“. Auch das war sehr schön, nur mein Herzenswunsch dabei war nicht, die Liebe Gottes und die Verlorenheit ohne Jesus zu vermitteln, sondern die Stunden sollten gut und geplant ablaufen. Ich mochte die Kinder sehr und wollte, dass sie eine schöne Stunde hatten und das war mein höchstes Ziel.

Und überhaupt, Jesus war für meine Sünden gestorben und ich käme in den Himmel, das war klar, aber Veränderung an mir durch Heiligung, das verstand ich nicht.

„Ich bin eben so!“, das war meine Antwort und der Himmel ist genug; es ist doch alles Gnade. Was in der Bibel stand, verstand ich kaum und so las ich auch ungern dort.

Ich wurde zu Geschwistern geschickt um ihnen Anweisungen zu geben wie: „Lass dich doch endlich taufen“, oder „Jetzt solltet ihr aber auch heiraten!“ Dies habe ich dann auch gemacht, obschon ich selber gar nicht dahinter stand.

Durch ein Buch über Geistlichen Missbrauch änderte dich alles. Ich verweigerte mich völlig und dachte: „Nun bist du hier unten durch.“ Das Verhalten meiner Geschwister kam jedoch nur durch die Unfähigkeit mit mir umzugehen. Heute verstehe ich das, aber damals empfand ich Ablehnung. Schließlich funktionierte ich ja nicht mehr.

So entfernte mich mehr und mehr von der Gemeinde, denn ich hörte fortwährend nur noch: „Du musst …,“ „du darfst nicht …!“ Es war sicherlich gar nicht so, aber ich achtete nur noch darauf und beschloss, mich in diesem Hamsterrad nicht weiter drehen zu lassen.

Auch sammelte ich nun alle Fehler und Ungerechtigkeiten der Geschwister und zog mich mehr und mehr zurück. Dadurch entfernte ich mich auch von Gott und fiel in alte Gewohnheiten, in mein altes Leben, zurück.

Endlich Freiheit, dachte ich und begann wieder zu trinken, zu Kiffen.

Dann wurde ich manisch (himmelhoch jauchzend) und meine Familie zwang mich, in die Psychiatrie zu gehen. Ich litt sehr darunter und glaubte, sie wollen mich loswerden. Ich war total durcheinander und hasste sie dafür, denn anscheinend gönnten sie mir mein Glück nicht.

So vergingen einige Wochen dort und es war gar nicht so schlimm. Wieder zuhause begann das Spiel von neuem. Kiffen, trinken, zurück in die Klinik. Nur diesmal konnte ich dort nicht schlafen. Es ging mir von Woche zu Woche schlechter und schlechter.

In großer Verzweiflung schrie ich: „Hilf mir Gott!“

Sofort wurde mir klar, dass ich nun Dinge zu klären hatte. Und ich hatte viel zu bereinigen: Einer Tante hatte ich ca. 15.000 € gestohlen, habe gelogen und …, alles aufzuzählen würde diesen Rahmen sprengen.

Es brauchte viel Mut, meine Verfehlungen zuzugeben, denn mein „gutes“ Bild würde dabei zerstört. Überraschenderweise reagierten diese Belogenen und Bestohlenen ganz anders als ich dachte. Liebevoll vergaben sie mir. Das war der Hammer!

Zu dieser Zeit hatte ich wenig Kraft, war sehr Vergesslich, auch die Schlaflosigkeit hörte nicht auf. Einige Christen wollten wieder und wieder um Heilung für mich Beten. Dadurch keimte Hoffnung in mir auf, die jedoch nicht erfüllt wurde, aber ich hatte so innige Gemeinschaft mit dem Herrn wie niemals zuvor. Meine Kraft war zwar dahin, aber Gott wurde größer und größer in mir und mein Erstreben wurde mehr und mehr:

„Lass dir an seiner Gnade genügen!“

Bibelverse, die ich vorher nicht verstand, machten nun Sinn und auf wunderbare Weise kamen sie mir in den Sinn und wurden lebendig. Wann immer ich es schaffte, las ich nun gern Gottes Wort.

Dadurch bemerkte ich auch, dass in unsere Gemeinde „neue“ Lehren getragen wurden, die dem Wort Gottes widersprachen. Wenn ich diese Geschwister darauf ansprach, wurde ich belächelt oder bekam zu hören: „So ein Unsinn, dir fehlt nur der rechte Glaube!“ Zunächst hatten wir vor, uns eine andere Gemeinde zu suchen, aber wohin sollten wir gehen? Gibt es denn eine bibeltreue Gemeinde in unserer Nähe?

Unser Pastor jedoch blieb in der Lehre der Apostel. So blieben wir dann dort und suchten Gespräche. Wenn Bibelverse zusammenhanglos zitiert wurden, konnten wir darauf aufmerksam machen, dass sich im Zusammenhang eine ganz andere Aussage ergibt.

Ein Beispiel: „Wie im Himmel, so auf Erden!“ Dies soll angeblich bedeuten, dass es hier auf Erden so sein soll wie im Himmel! Es steht aber dort: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden!“Dies bedeutet ja, dass ich, wenn ich das bete, mich seinem Willen beugen will, nicht aber, dass ich den Himmel auf die Erde holen kann.

Man könnte nun sagen: „Es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein!“, aber steter Tropfen höhlt bekanntlich auch den Stein!

Darum forschen wir weiterhin in der Schrift, bleiben im Gebet, decken Irrlehren auf und suchen Gespräche!

Die Lügen müssen aufgedeckt aber es braucht Liebe, Geduld, viel Gebet und Weisheit von Gott für das passende Wort zur richtigen Zeit um die verführten Geschwister zu erreichen.

Wir machen weiter und kämpfen den guten Kampf des Glaubens. Unser Gott ist noch unter uns!

Allerdings würden wir die Gemeinde sofort verlassen, wenn diese „Lehren offiziell würden.

Wer Stehe, siehe zu, dass er nicht falle!

Ulrike J.

Zeugnis von Kara

Heute teile ich ein Zeugnis mit euch, das mich bewegt und gefreut hat. Es ist das erste einer neuen Rubrik („follow Jesus“) und weitere werden folgen!

 

Karas Story:

„Aufgewachsen bin ich bei gottesfürchtigen, liebevollen Eltern, die uns jeden Sonntag mit in die Kirche nahmen. Mein Vater war beim Militär und wir reisten viel mit ihm mit und sobald wir uns an einem neuen Ort niederließen, suchten er und Mama nach einer guten, lebendigen Gemeinde, -in der Regel Baptisten- an deren Treffen, Bibelstunden und Aktivitäten unsere Familie teilnehmen konnte.

In eine Gemeinde eingebunden zu sein, zur Gemeinschaft zu gehören und mitzuarbeiten, war ein Teil unserer Erziehung. Ich war 8 Jahre alt, als ich auf einen Altarruf antwortete und kurz danach im Wasser getauft wurde. Ich wurde schon von frühem Alter an gelehrt, die Bibel zu lesen, Verse auswendig zu lernen und zu studieren.

In meinen Teenagerjahren wurde ich ein Nachfolger der Welt und kehrte Gott den Rücken zu.

Ich habe nie aufgehört zu glauben, aber ich habe ihn nicht mehr an die erste Stelle gestellt.

Schließlich begann ich mit Drogen, Alkohol, Rockmusik und Sex zu experimentieren. Ich war weit weg vom geraden und schmalen Weg. Das waren sehr dunkle und gefährliche Jahre in denen ich viele Freunde durch Autounfälle, Überdosen und Selbstmord verlor.

Nach Jahren eines Lebens mit Rebellion und des Ruins, hatte ich etwas, das ich das „Auf -der- Strasse von- Damaskus- Erlebnis“ nenne, als mir Gott in einem Augenblick zeigte, was mir passieren könnte, wenn ich in meiner Bosheit weitermachte. Eine heilige Furcht Gottes überwältigte mich, ich bereute mit aufrichtigem Herzen und fiel auf meine Knie und in Gottes Gnade und Erbarmen fand ich Vergebung und Liebe.

Ich öffnete mein Herz einmal mehr einem Leben der Hingabe und des Dienstes für Gott. Ich besuchte verschiedene Kirchen und wurde Mitglied in einer „Assemblies of God“  Kirche, die das Wort lehrte und viel Freiheit in der Anbetung erlaubte, die ich in meiner baptistisch geprägten Erziehung nicht erlebt hatte.

Ich war sehr bewegt von der aufrichtigen Anbetung, den Gebeten und dem Engagement für Gott, von vielen der Gemeindemitgliedern.

Die ersten zehn Jahre dort waren blühende Jahre des persönlichen Wachstums, des Dienstes und der Beziehung zu Gott und den Anderen.

Doch die Dinge würden sich noch ändern,- in der Gemeinde und in meinem Glauben.

Unsere Pastoren und Leiter begannen die neuesten Bücher, Prophezeiungen und die anderen Neuigkeiten mit NAR-Hintergrund zu teilen; Rick Joyner, Mike Bickle, Peter Wagner, um nur ein paar zu nennen. Unserer Gemeinde wurde prophezeit, eine „Gemeinde der Heilung“ zu sein, ein „Krankenhaus für Verwundete“, sozusagen.

Um uns darauf vorzubereiten, wurden wir ermutigt in unserer Gemeinde einen Fünffältigen Dienst aufzubauen. Viele von uns begannen zu den „Wasserquellen und Brunnenquellen“ der Erweckung zu reisen.

Meine erste Reise war nach Brownsville in Pensacola, Florida. Gerade ein Jahr nach dem die „Erweckung“ startete, war ein Evangelist namens Steve Hill dort um zu sprechen. Ich war von seiner Predigt sehr bewegt und auch angezogen davon, einen Teil seines „Feuers des heiligen Geistes“ zu bekommen. Die Heilungszeugnisse und Geschichten von Befreiungen konnte man in jedem Gottesdienst hören. Nachdem ich solch ein Erlebnis auch hatte, war ich wie ein Schwamm, der so viel von Gott aufsaugen wollte wie er nur konnte und der immer auf der Suche nach mehr war.

Über die nächsten zehn Jahre würde ich alle neuesten Bücher lesen, zu allen möglichen Konferenzen, Seminaren und Treffen gehen und viele der Gesalbten würden für mich beten und mir die Hände auflegen.

Ich wurde sehr geistlich im Gebet, in der Anbetung und in guten Werken, verbrachte täglich Stunden im Gebet und beim Hören von Lobpreismusik. Dann arbeitete ich in der Gemeinde mit als Anbetungsleiter, Jugendleiter, im Sekretariat, in der Mädchenjugendarbeit, und dazu machte ich noch alle möglichen anderen Dienste.

Ich konnte nicht genug beschäftigt sein, und heute weiß ich, dass ich „Pupose driven“ …(„Visionen-geführt“ ) war und immer danach strebte das hochzuhalten, was mir all diese geistlichen Übungen einbrachten.

Dann, Anfang 2008, wurde mein Mann sehr krank. Als ich ihn in Vollzeit pflegen musste, trat ich aus all meinen Ämtern in der Gemeinde aus. Ich konnte die Gemeinde die meisten Sonntage nicht besuchen. Ich machte eine Art Rückzug, ich war nicht in der Lage mein hohes geistliches Level zu halten, das ich mir durch all die Dienste für Gott erarbeitet hatte. Diesen Frühling erzählte mir ein Freund von der Erweckung, die in Lakeland in Florida ausgebrochen war und dass dort viele Menschen geheilt würden.

Die Erweckung würde über das Internet übertragen, so müsste ich nicht mit meinem Mann dort hin reisen, da die Salbung der Heilung direkt über den Bildschirm in unser Wohnzimmer übertragen werden würde. So hörte ich mir mit Glauben und Aufregung den langen Gottesdienst an.

Dann predigte der Evangelist Todd Bentley und wies die Zuschauer an, ihre Hände auf den Bildschirm zu legen um empfangen zu können. Ich sagt Gott ich würde diese Salbung durch Handauflegung  empfangen und dadurch meinen kranken Ehemann heilen, aber als ich meine Hände Richtung Bildschirm ausstreckte, hörte ich die Stimme des Herrn sagen:“ Das ist NICHT mein Geist“

Ich wich so schnell zurück, dass ich fast fiel und im Handumdrehen (genau wie bei meinem „Damaskus-Erlebnis“), waren meine Augen offen für die geistliche Wahrheit.

Ich war fassungslos.

Wie in einem Film, spulten sich die Erinnerungen an Konferenzen, falsche Lehren, Predigten und falsche Worte, die ich hungrig empfing und glaubte vor meinem inneren Auge ab.

Ich fühlte mich, als hätte mir jemand den Boden unter den Füßen weggezogen.

Ich konnte kaum glauben, dass ich mich in zehn Jahren des geistlichen Strebens geirrt hatte.

Ich klagte Gott an, dass er mir nie zuvor die Wahrheit gezeigt hatte, und sofort sah ich in meiner Erinnerung Szenen, wo er das getan hatte, aber ich hatte mich entschieden nicht zu hören, immer hatte ich Entschuldigungen für die Person oder das Geschehen.

Ich hatte Gefühlen mehr vertraut, ich stellte Emotionen und geistlichen Hype über sein geschriebenes Wort und über das sanfte Führen des heiligen Geistes. Ich ignorierte alle Warnsignale und liess so selber zu verführt zu werden.

Es war nicht genug vor Gott Buße zu tun. Ich ging zu meinem Ehemann, meinen Kindern, meinem Pastor, meinem Lobpreisteam und anderen, die ich mit falschen Lehren beeinflusst hatte und bat sie um Vergebung. manche verstanden nicht, warum ich Vergebung erbat und andere beschuldigten mich „Hand an die Gesalbten des Herrn zu legen“, des „Irrlehrenjagens“ und solcher Dinge…..

Mein Mann kam dem Tod sehr nahe und die nächsten sechs Monate verbrachten wir mehr Zeit in Krankenhäusern als zu Hause. Es gab Zeiten in denen ich so erschöpft war, dass ich keine Kraft zum Beten hatte. Ich hatte keine Zeit die Gitarre zu nehmen und Lobpreis zu machen. Ich konnte niemanden einladen, da die Immunität meines Mannes sehr gering war und das Risiko einer Infektion zu hoch.

Durch diese Zeit war „Jesus“ das einzige Gebet, das ich zustande brachte.

Nur. Sein. Name. Das war genug.

Als ich so erschöpft und allein war, war Er mit mir. Er sprach zu meiner Seele, dass seine Botschaft einfach ist. Ich selbst habe es so kompliziert gemacht.

In dieser Zeit wurde ich überführt und freigesetzt von vielen ungöttlichen Bindungen, die ich mir über die Jahre zu eigen gemacht hatte, und von all dem religiösen Streben, der falschen Geistlichkeit, dem Stolz, der falsch verstandenen Menschenliebe, etc. …es war weg.

 

Ich sehe wie sich die falschen Bewegungen und Lehren durch alle Denominationen hindurch ausbreiten.

Ich glaube dass sie Teil einer Bewegung sind, die zu einer einzigen Weltreligion führen, die Katholiken, Muslime und alle anderen Religionen zu einer Einheit bringen will.

Ich bete für meine Freunde und Familie, die in diese Falschheit involviert sind, damit ihnen die Augen geöffnet werden wie mir.“

Quelle:

http://www.piratechristian.com/berean-examiner/leaving-the-nar-church-karas-story

 


BSSM Teil 2 Endzeit

In den Schulungsunterlagen der Bethel Schule für Übernatürliches finden sich diese merkwürdigenund teils sehr diffuse Auseinandersetzung mit dem Thema des Gerichts Gottes. Verwirrend wie verschiedene Themen zusammengemixt werden und zu einem ungreifbaren Brei von einer Antwort gerührt werden. Bitte nicht verwirren lassen, sondern die Bibel studieren.

Im Anschluss eine Bibelstudie zum „Selbernachlesen“ zum Thema „Gericht“.

Hier ein Einblick in die Schulungsunterlagen, die im Frage/Antwort Stil gehalten sind:

„Einige Christen sprechen über Gericht, während andere das nicht tun.

Ist es falsch Gericht zu verkünden?

 Antwort: es ist ein echtes Geschäft. Sie lesen in der Offenbarung, dass das Gericht kommt.

Aber wir betonen, dass zu 95%, Gott kein Gericht bringen will. Er sucht jemanden, der betet und Fürbitte tut um einen Durchbruch zu bringen. Gottes Wunsch ist Gnade.  Aber die Sünde verlangt das Gericht, wenn es also nicht durch das Blut Jesu vergeben wird, durch die Buße des Sünders oder durch den Fürsprecher, der für den Sünder plädiert (und so das Urteil abwendet), kommt das Gericht. 

B. Eines der Grundgesetze in unserer Schöpfung ist: „Die Seele, die sündigt, wird sterben“ (Hesekiel 18: 4). Gott liebt Gnade, so hat er ein anderes Gesetz – Jesus, ein Mann, der in der Lücke steht – aber das erfordert unsere Teilnahme. •

 Das Gericht ist ein echtes Geschäft. Es kommt, aber es muss nicht kommen.

Frage: Wir reden über Jesus, der unsere Versöhnung ist.

Wo ist die Grenze zwischen einer Zeit der Gnade und Gottes ausgegossenem Zorn und dem kommenden Gericht der Offenbarung?

Antworten:

a) Das kann man nicht wissen. Sie können nicht wissen, wo die Zeit von einer Zeit der Gnade sich verändert zum Gericht.. Solange du auf dem Planeten bist, ist es eine Zeit der Gnade.

b) Deine Aufgabe ist es nicht, das Gericht auszurufen oder für Gericht zu beten, sondern für Gnade zu streiten. Das ist es, was Gott will. Er muss nicht überredet werden, aber er wartet darauf, dass wir in unsere Rolle als Priester treten. Wenn das Volk Gottes für die Menschheit in der Fürbitte eintritt, ändert es die Art und Weise, wie die Zahlen gearbeitet werden und Gott kann Gnade zeigen.

Das ist es was er sucht, aber es liegt an uns.

c) Unsere Aufgabe ist es, Barmherzigkeit zu erbitten und nicht zu urteilen.“

—————————Zitat Ende

Nach diesen mißverständlichen Halbwahrheiten stellen wir uns nun folgende Fragen:

 

 

1.)Was ist das Gericht, bzw. die Gerichte?

-Unterscheidung zwischen Gerichte und dem endzeitlichen Gericht

-Merkmale des endzeitlichen Gerichtes

2.) Sollen wir darüber sprechen?

 

1.)Was ist das Gericht, bzw. die Gerichte?

 Gerichte Gottes sind:

-Gottes Strafen für Sünde

Gott „geht ins Gericht“ mit Sünden wie Götzendienst, Verfolgung von Gläubigen, Bosheit, Verachten der Warnungen Gottes, Ungehorsam gegenüber Gott,…im alten Testament lesen wir oft von Strafen, die der Sünde auf den Fuß folgten. Zum Beispiel bei Nebukadnezar, Saul, Ahab, Belsazar, Isebel,…im Neuen Testament lesen wir von Zacharias der aufgrund seines Unglaubens stumm wurde und von Hananias und Saphira, die Gott belügen wollten und daraufhin tot umfielen. Auch wenn Gott derselbe ist wie im AT so schickt er über Sünde nicht immer sofort ein Gericht, aber seine Einstellung gegenüber der Sünde hat sich bis heute nicht verändert. Die Strafe ist nicht aufgehoben, sondern aufgeschoben, (wenn sie nicht bereut und ans Kreuz gebracht wird)….bis zum Tag des Gerichts.

-Zeichen für Gottes Gerechtigkeit und Liebe

„Darum wachte der HERR über das Unglück und hat’s über uns kommen lassen. Denn der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut; aber wir gehorchten seiner Stimme nicht.“ Dan. 9,14

„…und will euch erretten von ihrem Frondienst und will euch erlösen mit ausgerecktem Arm und durch große Gerichte;“ 2.Mose 6,6

Die Bibel beschreibt Gerichte in unterschiedlichsten Formen immer als ein Mittel um seine Kinder zum Gehorsam unter ihn – den einzig wahren Gott- zurückzubringen.
Die ganze Geschichte Israels ist voll von Beispielen.
Not, Unterdrückung, Gefangenschaft, Zerstörung, Seuchen, Feinde…all das schickte Gott seinen eigenen Kindern um sie von ihrem Götzendienst abzubringen. Dafür gab er ihnen immer wieder das Versprechen, ihnen einen Neuanfang zu schenken, Heilung und Wohlstand, wenn sie ihm folgen und sich ganz und gar auf ihn allein verlassen würden. Eines der folgenreichsten Gerichte ist das der Verstockung Israels bis zum heutigen Tag. Die Bibel beschreibt diese Verstockung als Folge davon, dass sie Jesus nicht als den verheißenen Messias angenommen haben. Diese Verblendung, ermöglichte es uns den „Nationen/ Heidenvölkern“, dass das Heil nun uns gepredigt werden kann. Paulus behandelt das im Römerbrief Kapitel 11.
Dies ist das Zeitalter der Gemeinde, in der es „weder Juden noch Griechen“ gibt, das heißt, es spielt vor Gott keine Rolle mehr, ob jemand Jude oder Nichtjude ist. Er gibt seinen Geist auf jeden, der Jesus als Messias bekennt. Doch Gott ist treu in seinen Verheißungen und so steht für Israel ein großes Finale an.  Gott wird all seine Verheißungen wahr machen und Israel in absoluten Frieden und Wohlstand führen, wenn Jesus im tausendjährigen Reich (1) in Jerusalem regieren wird. Vorher wird die Welt sich an ihnen die Zähne ausbeißen, was wiederum letzendlich für sie selbst Gericht bedeutet, denn Gott wird sie für ihre Unterdrückung bestrafen und letztendlich alle Feinde Israels zunichte machen.
(1)https://www.gotquestions.org/Deutsch/tausendjahriges-konigreich.html

Das Gericht der Offenbarung

Das zweite Gericht ist für Ungläubige, die am großen, weißen Thron Gottes verurteilt werden (Offenbarung 20,11-15). Dieses Gericht bestimmt ebenfalls nicht über die Erlösung/Rettung. Jeder, der vor den großen, weißen Thron gestellt wird, ist ein Ungläubiger und hat zu Lebzeiten Christus abgelehnt und ist daher bereits zum See des Feuers (dem feurigen Pfuhl) verbannt. Offenbarung 20,12 sagt, dass Ungläubige „gerichtet [werden] nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken.“ Die, die Christus als ihren Herrn und Retter abgelehnt haben, werden basierend auf ihren Werken allein gerichtet und weil die Bibel uns sagt, dass „durch Werke des Gesetzes kein Mensch gerecht wird” (Galater 2,16), sind sie zur Hölle verdammt. Egal wie viele gute Werke wir getan haben und wie gut wir Gottes Gesetze eingehalten haben, nichts wird ausreichend sein, um unsere Sünden wiedergutzumachen. All ihre Gedanken, Worte und Taten werden mit Gottes perfekten Standard gerichtet werden und genügen seiner Perfektion nicht. Es wird für sie keine Belohnung geben, sondern nur Verdammnis und ewige Bestrafung.(2)

 

 

Merkmale von Gottes endzeitlichen Gericht

Das Motiv Gottes ein Gericht zu bringen ist nicht Zorn oder Hass, sondern Güte. Es könnte ihm ja egal sein, ist es aber nicht.

Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, und erkennst nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?  Römer 2,4

Was erst paradox klingt, ist die Wahrheit, Gott schickt Gerichte weil er uns liebt. Und wen er liebt, den züchtigt er.

„…denn wen der HERR liebt, den züchtigt er, wie ein Vater den Sohn, an dem er Wohlgefallen hat.“ Sprüche 3,12

Gottes Gericht gehört zur Verkündigung und Lehre.

Wenn die Apostel, ja auch Jesus selbst, das Thema Gericht nicht ausgespart haben, können wir das auch nicht tun. Genauso wie das Kreuz verkündigt wird und die Auferstehung muss auch Gericht und Gnade verkündigt werden. Was bedeutet sonst schon die Gnade ohne Gericht?

(Hebr.6,2 / Jakobus 2,12.13 / Mt 25,31 / 2.Tim 4,1 /

 

 Der heilige Geist spricht von Gericht

Jesus kündigt den heiligen Geist an: „Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden.

Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht.“

Paulus warnt die Römer vor dem kommenden Gericht

„O welche Tiefe des Reichtums sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte, und wie unausforschlich seine Wege!“ Römer 11,33 

2.Thess.1,5 / 2.Thes.2,12 / 1.Kor 11,29 / 1. Kor.11,32

Die Stunde kennt keiner:

„Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater. Habt acht,  wacht und  betet! Denn ihr wißt nicht, wann die Zeit da ist.“

Mk. 13,32

Das endzeitliche Gericht kommt!

„Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er für alle beglaubigte, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat.“ Apg. 17,31

————————————————————————–

2.)Sollen wir über Gericht sprechen?

Wir müssen es sogar! Jesus ist nicht nur dafür gestorben um auf der Erde unser Leben zu bereichern, sondern hauptsächlich besteht der Sinn der Auferstehung darin, dass wir von der Schuld freigekauft worden sind, die uns bei eben diesem Gericht in die ewige Verdammnis gebracht hätte. Dieser Tag Gottes wird kommen und niemand wird ihn aufhalten können.

Und wenn dieser Tag kommt, ist die Chance zur Umkehr vorbei. Und da kein Mensch weiß, wann das ist, -es könnte heute oder morgen sein-……gilt es keine Zeit zu verlieren.


Verschweigen wir die Sünde, brauchen wir kein Kreuz-

-Verschweigen wir das Kreuz,

können wir nicht von Auferstehung sprechen.

Verschweigen wir das Gericht,

können wir nicht von Erlösung sprechen.

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Entscheidend für uns Christen ist, dass wir das volle Evangelium erzählen, damit Menschen umkehren können und bei diesem Gericht nicht dabei sein müssen. Und dass wir in den Riss stehen und Fürbitte tun.

Fürbitte dafür:

-dass Menschen erkennen, dass auf dem Weg gehen, der ins Verderben führt

 -dass sie ihren gottlosen und trostlosen Zustand erkennen

– dass sie Gott als Herrn und Jesus als Erlöser annehmen

– dass sie die Werke der Finsternis ablegen und im Licht Gottes nach seinem Willen leben.

„…Oder habe ich etwa Gefallen am Tod des Gottlosen, spricht GOTT, der Herr, und nicht vielmehr daran, dass er sich von seinen Wegen bekehrt und lebt?“ Hesekiel 18,23
Nebenbei gesagt, ist jeder Mensch vor Gott verantwortlich, Buße zu tun. Das kann ihm keiner abnehmen. Die Propheten, die eine Strafe Gottes abwenden wollten, haben die Menschen zur Busse aufgerufen. Und weil dann Umkehr stattfand, hat Gott Gnade walten lassen.
Die Buße muss von jedem einzelnen SELBST getan werden! Das Blut Jesus muss jeder Mensch persönlich aus eigenem -von Gott geschenkten- Verlangen für sich in Anspruch genommen werden. Die katholische Kirche sieht das anders, aber in der Bibel ist es nun mal so.

 

3.) Wer wird denn hier Angst haben?

Falsche Propheten, Gottlose, Sünder ohne persönliche Buße, sie werden die einzigen sein, die nicht gern darüber reden, weil sie letztendlich den Wert des Gerichtes nicht verstanden haben.

Abstruserweise bescheinigen gerade diese  falschen Propheten den Christen, die von Gericht sprechen, ein Verbreiten von Angst und Schwarzseherei. In der Welt hört man nicht gern, dass Gott Gottlosigkeit bestrafen muss und wird. Ein Evangelium, welches das Leben um ein paar übersinnliche  Erfahrungen und um einen „lieben Gott“ reicher macht wird aber gern angenommen.

„Auch der jetzige Himmel und die jetzige Erde werden nur so lange bestehen, bis Gott das entscheidende Wort spricht: Wenn er es anordnet, wird das Feuer sie am Tag des Gerichts vernichten, und er wird sein Urteil über alle Gottlosen sprechen. Gal.5,2

Aber die Gläubigen können sich freuen! Das Gericht bedeutet Erlösung für Gläubige!

„Wer könnte es wagen, die von Gott Auserwählten anzuklagen? Niemand, denn Gott selbst spricht sie von aller Schuld frei.“ Römer 8,33
„…wenn Gott sich erhebt zum Gericht, um zu retten alle Elenden im Land.“ Psalm 76,10
Mt. 25,34 / 2. TIm.4,8 / Offb. 11,18
 

Als Nachfolger Jesu, beten und hoffen wir, dass in der Zeit die uns noch bleibt, viele mit der frohen Botschaft der Versöhnung mit Gott erreichen können, denn wir erwarten Jesus jederzeit!

„Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise;

und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.
Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist!“
Epheser 5,15-17
 „Lasst euch versöhnen mit Gott!“ 2.Korinther 5,20
LG Sophia Scholl

 

 

 

 

 

Schulungsmaterial für Lehrer an der BSSM -Teil 1-

Aus dem Schulungsmaterial für BSSM (Bethels Schule für Übernatürliches) (1) hier ein kleiner Ausschnitt.

 

„——Die Kultur umwandeln

Die Schüler lernen, wie man die Kultur auf verschiedenen Ebenen der Gesellschaft beeinflusst. Sie werden gelehrt, wie man ein Umfeld entwickelt, das die Gläubigen ermutigt, einzigartig zu sein und mit Gott in einer Weise zusammen zu arbeiten, die den Himmel auf der Erde freisetzt. Die Schüler werden entdecken, wie man Führern in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft dienen und sie beeinflussen kann. Sie werden auch erfahren, das ihre Arbeit sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kirche gleichermaßen wertvoll ist, weil es keine Kluft zwischen dem Weltlichem und dem Heiligem für einen Gläubigen gibt.“ (Hervorhebung durch den Autor) Zitat Ende—–

Es gibt keine Kluft zwischen Heiligkeit und Weltlichem ? Wir werden den Himmel auf der Erde freisetzen?

Merkmale von Gottes Reich …

„Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von unten her, ich bin von oben her; ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.“ Joh.8,23

“ Wenn ihr nun mit Christus den Elementen der Welt gestorben seid, was lasst ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt:“ Kol.2,20

„Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin.“  Joh.17,16

Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter,“ Phil 3,20

Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“

„…, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes!“ Jak.4,4

 

…Jesus Reich wird nicht mit weltlichen Mitteln erbaut

 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von hier. Joh. 18,36

…In Gottes Reich leben nur wiedergeborene Christen, also kann es folglich nicht die Erde sein…

 

»Ich versichere dir«, entgegnete Jesus, »nur wer durch Wasser und durch Gottes Geist neu geboren wird, kann in Gottes Reich kommen!“ Joh.3,5

„Eins steht fest, liebe Brüder und Schwestern: Menschen aus Fleisch und Blut können nicht in Gottes Reich kommen. Nichts Vergängliches wird in Gottes unvergänglichem Reich Platz haben.“ 1.Kor.15,50

 

 …Unsichtbar für die Augen besteht Gottes Reich unter Gläubigen

„Die Pharisäer wollten von Jesus wissen: »Wann wird denn Gottes Reich kommen?« Er antwortete ihnen: »Gottes Reich kann man nicht sehen wie ein irdisches Reich. Niemand wird sagen können: ›Hier ist es!‹ oder ›Dort ist es!‹ Denn Gottes Reich ist schon jetzt da – mitten unter euch.“ Lukas 17,20

…Das weltliche Reich wird aufhören

“ Verliert euch nicht an diese Welt, auch wenn ihr in ihr lebt. Denn diese Welt mit allem, was sie zu bieten hat, wird bald vergehen.“1.Kor.7,31

 Die Welt aber mit ihrer Unersättlichkeit wird vergehen. Nur wer tut, was Gott will, wird ewig leben.“ 1.Joh. 2,17

…In Gottes kommendem Reich essen und trinken wir mit Jesus

»Ihr sollt wissen: Ich werde das Passahmahl erst wieder in Gottes Reich mit euch feiern. Dann hat sich erfüllt, wofür das Fest jetzt nur ein Zeichen ist.« Lukas 22,16 

…Gottes Reich ist nicht materiell

 „Denn wo Gottes Reich beginnt, geht es nicht mehr um Essen und Trinken. Es geht darum, dass wir ein Leben nach Gottes Willen führen und mit Frieden und Freude erfüllt werden, so wie es der Heilige Geist schenkt.“ Römer 14,17 

 …Schätze dieser Welt bedeuten nichts in Gottes Reich

„Euer Gold und Silber verrostet, und ihr Rost wird euch anklagen. Ja, ihr werdet selbst vergehen wie euer Reichtum. Warum habt ihr euch – jetzt, wo die letzten Tage dieser Welt angebrochen sind – bloß Schätze angehäuft?“ Jak 5,3

 

Die Sieben-Berge Lehre…die Berge stehen für die verschiedenen weltlichen Bereich

Warum schadet die Lehre über die Transformation?

Sie produziert falsche Erwartungen und enttäuscht

-Jungen Menschen zu lehren, sie werden die Welt transformieren, steht im Gegensatz zu der heilsgeschichtlichen und endzeitlichen Lehre der Bibel. Hier werden Hoffnungen geweckt, die zwangsläufig enttäuscht werden müssen. Die Grenze zur Werksgerechtigkeit ist nicht mehr klar.

 

Sie ist absolut unbiblisch

-Das Reich Gottes wird nicht von Menschen errichtet! Dass Menschen eine wunderbare Welt erschaffen in dem sie die Gesellschaft zum Guten führen, die Wirtschaft und Politik erneuern, die Natur retten, usw. ist REINSTE  New-Age Lehre. (*) Viele Verheißungen, die sich auf das Tausendjährige Reich beziehen, werden von Anhängern der Transformationbewegung ungerechtfertigt in unsere Zeit gebracht. Wir leben aber im Gnadenzeitalter der Gemeinde und warten auf Jesus damit ER das Reich Gottes DANN im Sichtbaren aufbaut und uns erlöst aus der Welt.

„Ihr lasst euch nämlich leicht verführen. Wenn jemand daherkommt und etwas ganz anderes über Jesus sagt, als wir euch gelehrt haben, dann schenkt ihr ihm bereitwillig Glauben. Ihr empfangt bedenkenlos einen anderen Geist als den Geist Gottes und nehmt eine andere Botschaft an als die, die wir euch gebracht haben.“ 2.Kor.11,4

 

Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf oberflächliche Aktivitäten und nährt Stolz

-Wir bauen Gottes Reich nicht, in dem wir Strukturen der Welt durchdringen. Denn was heißt das im Praktischen? Wir sollen Tanzvereine, Kneipen, Kindergärten, Krankenhäuser, Taxidienste usw. aufbauen. Wir sollen -erfolgreich bitte schön- christliche Musik machen, die Karriereleiter hochklettern…Das mag im einzelnen ja durchaus richtig sein, aber seit einiger Zeit könnte man meinen, jeder soll sich voll in seine Karriere und den Job hängen und noch MEHR machen.

Dabei bedeutet der Bau an Gottes Reich auch hin und wieder Verzicht auf Ansehen, Ruhm und Ehre…die Apostel konnten ein Lied davon singen, sie empfanden sich als „die letzten“ der Gesellschaft und doch haben gerade sie das Fundament für unsere Gemeinde gelegt.

Und selbst, wenn das für den einen oder anderen dran ist, hat das nicht mit dem Königreich der Himmel zu tun, denn Gott braucht keinen erfolgreichen Geschäftsmann um Menschen zu evangelisieren, das kann ein Krankenpfleger genauso. Karriere ist gut und schön, aber bilden wir uns doch nicht ein, dass je weiter oben wir stehen, wir nützlicher für Gott sein könnten!! Das ist elitäres und stolzes Denken. Gott wirkt in Schwachheit, er erhöht den Demütigen, die Stolzen erniedrigt er. Die Weisheit der Welt macht er zunichte.

Die ganze Bergpredigt zeugt davon, dass es ein zukünftiges Reich gibt, das ganz klein und unscheinbar durch Glauben in unseren Herzen schon anfängt und  sich zeigt im vorbildlichen Umgang der Gläubigen untereinander. Nicht im Status und im Zustand der Gesellschaft.

Hat Paulus die ersten Christen für den Zustand der Stadt Korinth oder Rom verantwortlich gemacht?

Niemals, er hat Sorge getragen, dass innerhalb der Gemeinde in Liebe miteinander gelebt wurde. Damit die Liebe Jesu so nach außen sichtbar wird. Nirgendwo wurde die Gemeinde aufgefordert die Gesellschaft der Welt als solches zu verändern.

Sie hält uns in der Welt beschäftigt und lenkt vom wesentlichen ab

-Das Beschäftigen mit dem aktiven Verbessern der Welt, was über die gebotene Nächstenliebe und christliches Engagement hinaus geht ist eine Form von Werksgerechtigkeit und unterstellt Jesus, dass sein Tod nicht reicht.  Sie beachtet nicht Gottes Zeitpläne und geht davon aus dass Gottes Wille für Himmel und Erde ein und das selbe sind. „Wie im Himmel so auf Erden“ hören wir auch oft aus dieser Richtung, jedoch heißt es im Vaterunser nur, dass GOTTES Wille geschehen soll, nicht dass die Erde zum Himmel werden soll.  Die Hauptaufgabe der Gemeinde ist das Verkündigen des Evangeliums und das zu Jüngern machen aus allen Völkern. Vor dem Verstricken in die Geschäfte dieser Welt wird klar gewarnt, weil sie das klare Ziel verwässern und uns ablenken. Bei allen caritativen Aktionen, muss die Verkündigung des Evangeliums klar im Zentrum bleiben. Denn wenn niemand es ihnen erzählt, wie sollen sie es erfahren?

Das Streben nach Einfluss im weltlichen, gesellschaftlichen Bereich ist nirgends bei Gott ein anerkanntes Ansinnen, möge es noch so fromm verkleidet sein.

 

In der Welt wird man euch hassen

Vielmehr sollten wir uns gegenseitig bestärken, standhaft zu bleiben, wenn der kalte Wind der Gesellschaft uns entgegenpfeift. Denn wie Jesus nicht auf Wolken der Anerkennung fünf Meter über dem Boden geschwebt ist, so ist uns verheißen, dass die Welt uns hassen wird, wenn wir wirklich Nachfolger sein wollen. Das muss so sein, denn die Gesellschaft rühmt sich immer mehr der Dinge, die vor Gott ein Greuel sind und läuft in ihr Verderben. Die Welt würde uns lieben, wenn wir ihnen nur das sagen würden, was sie hören will. Sie würde liebend gern mit uns zusammenarbeiten, wenn wir nur genug Kompromisse machen würden.

Dass wir aber geradlinig und gegen den gesellschaftlichen Trend Gott treu bleiben bedeutet Salz und Licht zu sein.

Je mehr wir Gottes Herrlichkeit kennenlernen, den Segen den er gibt, seine Schönheit in seiner Schöpfung, seine Liebe, die z.B.  in heilen Familien sichtbar wird, seine Macht wie er seine Pläne verwirklicht, Prophetien erfüllt, desto mehr sehen wir die Kluft zwischen Heiligkeit und Welt.

——–Wenn ich diese Kluft nicht mehr empfinde, bin ich der Welt gefährlich ähnlich geworden.————-

Je näher wir Gott sind…desto mehr leiden wir unter den Entwicklungen, die die Menschen durchmachen, die falschen Entscheidungen, der Hochmut, die Katastrophen, wir leiden mit unseren Geschwistern in Folter und Gefangenschaft, wir sehen den immer größeren Graben zwischen Unrecht und Gerechtigkeit, zwischen Heil und Kaputtsein, zwischen gerettet sein und Verlorenheit.

Und gerade diese Kluft ist es, die uns wieder Antrieb gibt. Jetzt erst recht! Jetzt müssen Menschen erst recht Gott den Vater kennenlernen!

Damit sie aus der Finsternis dieser Welt ins Licht des Reiches Gottes kommen können.

 

 

Gottes Segen und wach bleiben,

Sophia Scholl

 

 

(1)“Transforming Culture

Students will learn how to influence culture at different levels of society. They will be taught how to develop an environment that empowers believers to be unique and co-create with God in ways that release heaven upon the earth. Students will discover how to serve and influence leaders in various realms of society. They will also learn that their work inside or outside the church is equally valuable to God because there is no divide between secular and sacred for a believer.“

 

Quelle:

(1)

https://bethelspd.files.wordpress.com/2015/04/book-bssm-video-curriculum-information-packet.pdf

 

Unter dem Stichwort Dominionismus, 7-Berge Lehre kannst du darüber lesen, wie unter frommen Deckmantel Macht ausgeübt werden soll, die letztendlich nur eines zur Folge hat, dass der Antichrist und sein Prophet die abgefallene Gemeinde mit sich vereinen können.

Zeichen und Wunder

Robby Dawkins sieht sich selbst als ein von Gott eingesetzer Prophet, der der
Kirche zu neuer Kraft verhelfen soll (siehe NAR). Auf seiner Homepage können wir gleich einige Zahlen lesen, die besagen, welch erfolgreichen Menschen wir hier vor uns haben. Ein Pastor in „fünfter“ Generation, 12 Jahre pastoraler Dienst für Kirchen mit bis zu 14,000 Mitgliedern. Eine eigene Vineyard Gemeinde in Illinois, in der 70% der Mitglieder zu Gott fanden, 60 % davon durch Krafterfahrungen wie Prophetien, Heilungen, Befreiungen oder Gottes minifester Gegenwart, wie er schreibt.

Über ihn wurde geschrieben, im Charisma Magazine (1), Revival Magazine, Inside Worship und er kam vor in Filmen wie „Furious love“, „Father of lights“ and „Holy ghost reborn“  Auch bei den christlichen TV-Sendern der USA kennt man ihn und bei Sid Roth war er auch schon.

Charisma Magazine schrieb über ihn, wie er einen Toten auferweckte, einen Engländer namens Matt Catlow. Die Geschichte ist mittlerweile 2 Jahre her. Die Schwester des Totgeglaubten und die einladende Gemeinde entlarvte ihn als Schwindler  Kommentare in diese Richtung werden bei Charisma Magazine konsequent gelöscht und Robby Dawkins erzählt immer wieder gern auf Konferenzen und in Videos, dass er Matt Catlow aus dem Tod zurück geholt hat.

Sein Dienst zeichnet sich durch Zeichen und Wunder aus.(2)

Der Pastor der Gemeinde, in der das ganze stattfand hat, entschuldigte sich öffentlich für seine Einladung. Leute die Matt Catlow die Hände aufgelegt hatten, bezeugen, dass der Puls von Matt niemals weg war, demzufolge er nicht tot gewesen ist. Matt selber fühlt sich ausgenutzt und leidet unter dieser Geschichte. Seine Schwester (3) veröffentlichte einen facebookaccount um die Wahrheit ans Licht zu bringen und wurde von Dawkins Anhängern verspottet und nicht ernst genommen

Ein weiterer Schwindler unter dem Namen des Herrn war Peter Popoff.

Peter Popoff, am 2. Juli 1946 in Berlin geboren, war ein Heilungsprediger, der in den 1980 er Jahren unterwegs war. Er beeindruckte die Leute mit seiner Gabe der Heilung und wusste bemerkenswerte Details über Einzelne aus dem Publikum. Davon ließen sich viele beieindrucken und das Geld ließ nicht lange auf sich warten. Angeblich hat Peter Popoff als „Prophet“ 4,7 Millionen US-Dollar pro Monat verdient. 1987 fand sein Dienst dann ein apruptes Ende, nachdem er entlarvt wurde, wie er mit Hilfe eines Funkempfängers im Ohr und seiner Frau am Sender an die „heiligen Informationen“ kam….Mittlerweile ist sein Dienst wieder voll im Gange und diese kleine Peinlichkeit wohl vergessen….Es scheint nie passiert zu sein, und die Versprechen von Segen, Heilung und finanziellem Wohlstand hallen weiter hin von seiner Kanzel. Zeichen und Wunder (4)

Ähnlich auch Todd Bentley, dessen Lakelanderweckung/Totenauferweckungen/Visionen/Heilungen erst überall gefeiert wurden als Gottes Wirken und die dann zusammenbrach unter Ehebruch und Betrügereien, auch seine Heilungen stellten sich im Nachinein als nicht glaubwürdig heraus und Menschen die damals dabei gewesen sind, bezeugen einen Scherbenhaufen aus Enttäuschungen und dämonisch belastete Menschen als Folgen dieser Veranstaltung, die noch kurz vorher als eine der größten Erweckungen ausgerufen wurde…

Todd Bentley hat heute einen Dienst, der weiterhin Zeichen und Wunder verspricht und ihn als einen vollmächtigen Mann darstellt.(5)

Benny Hinn ist ein Heilungsevangelist, der mittlerweile dafür bekannt ist gern verschiedenste manipulative Techniken anzuwenden. Sei es die Leute mit Hilfe des „Geistes“ darnieder zu pusten, oder finanziellen Segen zu versprechen, wenn man für ihn spendet und dabei sein Konto überzieht.

Leute wollen seine Zeichen und Wunder sehen.

Bob Jones, ein Mitbegründer der NAR und allseits beliebt bei großen selbsternannten Aposteln, verkündetet verschiedene nicht bestätigte Prophezeiungen, bewirbt  Astral-/ Himmelsreisen und wurde bekannt für einen Sexskandal…. Er gilt als einer der Vorreiter der neuen apostolischen Bewegung und ist hoch geachtet bei den selbsternannten Aposteln dieser Zeit.

Rick Joyner (6), ein beliebter charismatischer Buchautor und Prediger ist den Freimaurern beigetreten. Er gehört nun zur Loge der „Ritter von Malta“.

Das sind ein paar Namen von Leuten, die im Namen Gottes auftreten und mit einem Salat aus übersinnlichen Erfahrungen, Bibelstellen, spektakulären Zeugnissen und Predigten die Menschen vom Evangelium überzeugen wollen.

Fragen, die wir uns stellen müssen:

1.) Geht es hier tatsächlich um das Evangelium?

2.) Wie kann es soweit kommen, dass Prediger sich kaum noch von Trickbetrügern unterscheiden?

3). Wie kann ich falsche Propheten erkennen? Und was kann ich tun?

 

1.) Geht es hier tatsächlich noch um das Evangelium?

Im Gemeindezeitalter, in dem wir leben ist unsere Hauptaufgabe als weltweite Kirche Jesu das verkündigen der frohen Botschaft, dass Gott sich mit den Menschen versöhnt.

Wie soll das geschehen? In erster Linie durch Verkündigung/Predigt und Vorleben.

(Mt 28,16-20 / Römer 10, 14+15 /Jak.1,22 /1.Thess. 5/ 1.Tim.1,16)

In allem mache dich selbst zu einem Vorbild guter Werke. In der Lehre erweise Unverfälschtheit, würdigen Ernst, Unverderbtheit, gesunde, untadelige Rede, damit der Gegner beschämt wird, weil er nichts Schlechtes über euch sagen kann.

Titus 2,7

Bei  den oben genannten Personen liegt ein großer Schwerpunkt im Erleben von übernatürlichen Abenteuern, auf den Versprechen von Zeichen und Wundern.

Jedoch besteht das Reich Gottes nicht aus dem Streben danach Übernatürliches zu SEHEN, sondern zu GLAUBEN. Selig sind, die nicht nach sichtbaren Beweisen verlangen, sondern trotzdem glauben (Joh.20,29), Durch Glauben werden wir gerettet (Römer 3/ Joh.3,15/ Gal.2,16/ Römer 10,9+10 Joh.1,12), Glauben kommt aus der Predigt (Römer 10,17) und Glauben und Vertrauen heißt eben zu glauben und zu vertrauen! Wir hoffen auf das was wir eben noch nicht sehen können, aber Gott im Himmel für uns bereit hält bis zu dem Tag an dem Jesus wieder kommt. (1.Petrus 1,13)

Haltet an dieser Hoffnung fest, zu der wir uns bekennen, und lasst euch durch nichts davon abbringen. Ihr könnt euch felsenfest auf sie verlassen, weil Gott sein Wort hält.

Hebräer 10,23

 

Die Bestätigung, dass Jesus der Messias war, geschah durch Zeichen und Wunder. Dadurch wurden Prophetien erfüllt, mit denen der Retter angekündigt wurde.(Apg 2,22)

 

Zeichen und Wunder der Apostel Jesu

Die Zeichen der von Jesus in Fleisch und Blut persönlich eingesetzten Apostel waren Krankenheilung und Totenauferweckung. Jesus hat sie losgeschickt, um das Fundament der Gemeinde zu legen, auf das wir als  „Nachkommen“ quasi aufgebaut sind (Epheser 2,20) Zeichen und Wundern waren die Merkmale, dass sie Apostel Jesus sind.

Sie, die Augenzeugen Jesu haben das Projekt Gottes „Gemeinde“ gestartet. Aus den Bibelstellen geht auch hervor, dass die Apostel diese Wunder bewirkt haben. Also Vergangenheit. Die Zeichen und Wunder der Apostel im speziellen sind abgeschlossen. Wohl gibt es noch Zeichen und Wunder. Aber nicht mehr die von Aposteln, denn die leben nicht mehr.

(Römer 15,18 /Hebräer 2,4 /Apg 5,12/ Apg 2,43 /2.Korinther 12,12)

Nachdem das Fundament nun fest gelegt ist, die Bibel vollständig ist, findet man auch in den Briefen keinen Nachweis mehr, dass es weitere Apostel gab. Die Apostel selber haben Älteste und Leiter eingesetzt.

Wo kommen also jetzt Apostel her und wer hat sie eingesetzt?

Die meisten der heutigen „Apostel“ berufen sich auf übersinnliche Träume oder Visionen, in denen sie zu Großem berufen werden. C. Peter Wagner gilt als der Gründer der neuen apostolischen Bewegung und setzte neue „Apostel“ ein. Etwas das nicht im Neuen Testament gefunden werden kann und daher unbiblisch ist. Diese Einsetzerei ging weiter, z.B. über Bob Jones bis zu Todd Bentley und wurde begleitet von großartigen Zukunftsversprechen, die  sich nicht selten in Wohlgefallen- nein in Zerbruch auflösten.

„Neue Apostel“ in der Bibel

Die Bibel kennt keine „neuen Apostel“ und verheißt sie auch nirgends für die Endzeit, wie mancherorts behauptet wird. Bibelstellen die das untermauern sollen, halten einer Prüfung nicht stand.

Und doch behaupten NAR Apostel, eine ungekannte Stärke in der Endzeit an den Tag zu legen, neue Visionen von Gott zu bekommen und eine ökumenische Gemeinde der Zukunft anführen zu können. Sie beanspruchen Dinge auf die Erde zu holen, die Gott im Himmel für den Tag an Jesus Wiederkunft angesetzt hat.  Man sieht sie auf großen Bühnen, in luxuriösen Tourbussen und auf Talkshow Sesseln.

 

Paulus muss ähnliche Menschen in der Gemeinde in Korinth getroffen haben. Er geht mit Leitern ins Gericht, die sich gesellschaftlich und geistlich stolz über die Apostel stellen und stellt den Unterschied zwischen ihnen und den von Jesus eingesetzten Aposteln dar. Mit etwas Sarkasmus wundert er sich über den Stolz, den sie an den Tag legen:

 

Gegner des Paulus

Paulus und seine Mitarbeiter

„ihr seid schon satt“ (V.8)„ihr seid schon reich geworden“

sie haben schon die „Herrschaft“ und sind quasi am Ziel (V.8) (oder glauben es zumindest)

sie litten momentan Hunger und Durst (V.11)sie hatten keine Wohnung und (V.8) mußten sich abmühend selbst um Unterhalt sorgen (V.11), werden geschlagen, sind nackt (in Lumpen)

sie herrschen noch nicht, als Apostel hatten sie eher den Eindruck, die Letzten zu sein (V.9)

Die Frage, wann denn die Christen herrschen werden, läßt sich von der Schrift her eindeutig beantworten: Jetzt noch nicht, sondern erst im Millenium (Off 20,4)!
sie sind „klug in Christus“ (V.10)sie sind stark (V.10)

sie sind geehrt (V.10)

sie sind Narren um Christi Willen (V.10)sie sind schwach (V.10)

sind verachtet (V.10) und wie zum Tod in der Arena verurteilte Verbrecher (V.9)

– sie sind wie „Auskehricht der Welt“ und wie Abschaum (V.13)

Grafik vom Bibellesebund angelehnt an 1.Korinther 4

 


Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.
                                                                                                                              Math. 24,24

2.)Wie kann es soweit kommen, dass Prediger sich kaum noch von Trickbetrügern unterscheiden?

Die Anfänge vieler mögen ehrbar, aufrichtig und gut gewesen sein. Auch die Bibel ist voll Geschichten von Menschen, die einen guten Anfang hatten. Doch entscheidend ist das Ende.
Die Könige Israels zum Beispiel zeichnen ein deutliches Bild. Wo sie Gottes Wege verlassen hatten, ging es bergab.

Was hat die Guten auf ihrem Weg gehalten?

1. echte Demut 
(Psalm 51, 12 / Phil 2,3 )
2. Hingabe  an Gott und Aufgeben eigener Träume
(Joh.12,24 /Mk 8,34 / Joh 4,34 /  Mt 6,24 /  1. Kor.10,31)
3. Liebe zu Gottes Ordnung, seinem Wort und der Wahrheit
1.Joh. 2,5 / Joh. 14,23 / Psalm 119, 160
4. Lebe aus Gottes Gnade und nicht aus eigenen Werken
„Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben, und nichts bringt sie zu Fall.“
Psalm 119,165

 

 

Diese Punkte beantworten auch die nächste Frage:

3. Wie kann ich falsche Propheten erkennen?

Wenn wir das echte kennen, können wir auch das unechte erkennen

Halte dich an die „unverfälschte Lehre“ in dem du die Bibel studierst.

Du aber sollst dich in allem, was du sagst, nach der unverfälschten Lehre richten.

Titus2,1

Und für alle gelten gleichermaßen die oberen 4 Punkte. Denn vergessen wir nicht, dass wir jeder für uns selbst vor Gott verantwortlich sind. Prüfen wir also das was wir hören aber auch das was in unserem eigenen Herz ist. Wir sind nicht davor gefeit Fehler zu machen, aber wir dürfen jederzeit die Wahrheit suchen und Jesus wird uns durch sie freimachen. Und folgen wir nicht Menschen und deren Meinung, Weisheiten oder Ratgebern, sondern allein Jesus. Und wo Menschen uns auf komische Wege führen, trennen wir uns von ihnen, wie es auch die ersten Gemeinden taten.
Falsche Propheten sind selten auf einmal falsch geworden. Es ist ein Prozess, der im kleinen anfängt.
In kleinen Unwahrheiten, in Vermischung von Gut und Böse, im Ertragen von Unbiblischer Lehre zugunsten meines Wohlgefühls, im Gefallen wollen vor Menschen, im Stolz….
Da achte jeder in erster Linie auf sein eigenes Herz und „werfe das Böse hinaus“. So brauchen wir nicht den falschen Lehren folgen, und werden auch selbst nicht zu Irrlehrern.

Wie ein neugeborenes Kind nach Milch schreit, so sollt ihr nach der unverfälschten Lehre unseres Glaubens verlangen. Dann werdet ihr im Glauben wachsen und das Ziel, eure endgültige Rettung, erreichen.

1.Petrus 2,2
Gottes Segen,
Sophia Scholl

 

 

 

Quellenangaben:

 

(1) Artikel im Charisma Magazine

http://www.charismanews.com/opinion/watchman-on-the-wall/49708-report-robby-dawkins-raises-a-man-from-the-dead-in-england

(2) Robby Dawkins: http://robbydawkins.com/about/staff/

(3)http://Robby Dawkins. The truth about the ‚resurrection‘

 

(4) http://peterpopoff.org/

(5) http://www.freshfireusa.com/

(6)Hintergründe zu Rick Joyner

http://www.bibelkreis.ch/charism/Joyner,%20Rick.pdf

Ritter von Malta sind Freimaurer:

http://www.chai.ch/file/download/418/0403-infos-rick-joyner.pdf