Archiv der Kategorie: Charismatische Gemeinden

Benny Hinn und Bill Johnson

 

Benny Hinn, Brenda und Bill Johnson zeigen sich freundschaftlich verbunden.

2016 fand eine Konferenz von Benny Hinn Ministries statt, die „Jesus Conference in Orlando“ auf der auch Bill Johnson zu treffen war.

Mit von der Partie der Schwiegersohn und die Tochter von Benny Hinn, der Vater seines Schwiegersohnes, leider auch Daniel Kolenda, den ich sehr dafür schätze, dass er zahlenmäßig sehr dazu beigetragen hat, das Evangelium in Afrika zu verbreiten. Das soll er unbedingt auch weiter tun! Es ist nur schade zu sehen, dass es diese Koalition  mit so unguten, ungeistlichen Heiligen-Geist Bläsern und Fakeheiliern wie Benny Hinn gibt.

Übrigens  hat Benny Hinn einen Neffen, der sich von den Werken seines Onkels distanziert und sich dazu in folgendem Artikel inclusive Videos äußert:

http://pulpitandpen.org/2017/02/17/stop-calling-error-anointed/

 

 

 

 

 

 

 

 

Garantie für Heilung?

Es ist immer wieder ein Thema für Diskussionen…

Da wird behauptet, dass ein Evangelium, das Krankheit „erlaubt“, wäre nicht das richtige Evangelium…begründet wird das mit Bibelversen….wie es der Gegenspieler Gottes schon immer getan hat. Allerdings mit Zeilen, die aus dem Zusammenhang gerissen und neu interpretiert werden.

Welches ist denn nun das richtige Evangelium? Finden wir im Evangelium wirklich die Botschaft, dass Krankheit auf der Erde keinen Platz hat?! Wie sieht denn die Welt aus, in der wir leben?

Der menschliche Körper hat recht schnell seine „Halbwertszeit“ erreicht. Er ist nicht immer auf der Höhe seiner Kraft, irgendwann kriegt man graue Haare, macht nicht mal eben mehr mit links die Nächte durch, muss man Rückengymnastik machen um fit zu bleiben, jeden Tag sterben Zellen…

ist das nicht eigentlich auch schon Krankheit? Verspricht uns Jesus, dass er den Alterungsprozess aufhalten wird, dass wir nie einen Schnupfen haben, eine Kur in Anspruch nehmen müssen….?

Dass keine behinderten Kinder mehr geboren werden? (Es werden tatsächlich weniger behinderte Babies geboren, aber das hat andere Gründe….siehe Abtreibungen…)

 

Hoffnung und Zuversicht der Gläubigen in der gefallenen Welt

„…Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes.
Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden – nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat – auf Hoffnung hin,
dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.
Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt.
Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft; die Erlösung unseres Leibes.
Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht?“
Unsere Welt ist seit dem Sündenfall infiziert mit Sünde, Fehlerhaftigkeit, Tod und Vergänglichkeit….der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6,23). Das wird sich auch nicht ändern, bis Jesus wieder kommt und seine Herrschaft antritt. Und der Kern der frohen Botschaft vom Reich Gottes (Evangelium) ist eben nicht, dass wir hier nicht mehr altern oder sterben müssen, sondern dass wir durch den Tod hindurch gerettet sind. Dass der Tod uns nicht halten kann (Joh. 5,24 / Joh. 3,15 / Joh.3,16)
Ein weiterer Kritikpunkt an der Lehre, dass Krankheit niemals von Gott kommt…oder von ihm zugelassen wird…..ist folgender:
Mein Blick richtet sich krampfhaft auf das „immer gesund sein wollen“, ist doch mal jemand krank, gibt es eigentlich nur die logische Schlussfolgerung, dass er entweder nicht genug an Heilung glaubt, oder Gott irgendwie wohl die Kontrolle verloren haben muss….schließlich will Gott unter keinen Umständen dass du krank bist… Diese Kontroverse hat mir persönlich lange Zeit Probleme gemacht und auch nicht geholfen mit Krankheit oder auch der Angst davor umzugehen.
Gott sei Dank haben wir die Bibel und ich habe keine Stelle gefunden, an denen Gott Menschen in Schwachheit, sei es körperlich oder geistlich, im Stich gelassen hätte.

Jesus unser Heiler

Aus der Richtung der „Gott will IMMER NUR Gesundheit-Verfechter“  wird immer wieder betont, dass Jesus ALLE geheilt hat. Das stimmt aber nur bedingt, denn es kamen auch nur die Menschen in den Genuss seiner Heilung, die eben zu seiner Zeit gelebt hatten und in Jesus näherer Umgebung lebten.
Was ist mit all den anderen?
Wenn Jesus Hauptaufgabe die Heilerei gewesen wäre, dann wäre sein Werk nicht zufriedenstellend gewesen…

Jesus Heilungen als Zeichen für erfüllte Prophetien

Auf jeden Fall hat Jesus Mitleid mit den Kranken gehabt! Und auf jeden Fall leidet er heute mit uns mit, wenn es uns nicht gut geht. Aber wir müssen auch sehen, dass Jesus nicht in erster Linie gekommen ist, um unsere körperliche Krankheit zu heilen, sondern um uns -vor allem anderen-von der Krankheit der Sünde zu erlösen, mit der wir Menschen von Geburt an infiziert sind.
„Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. Jesaja 53,5
In dem Jesus Lahme gehend macht und Blinde sehend, erfüllte er zwei weitere Verheißungen, mit denen der Messias angekündigt wurde. Als Johannes im Gefängnis saß, schienen ihn Zweifel zu überkommen, ob Jesus wirklich der angekündigte Messias sei.
 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und verkündet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen wieder, Lahme gehen, Aussätzige werden gereinigt, Taube hören, Tote werden auferweckt, Armen wird gute Botschaft verkündigt!“
Auch in der Synagoge lässt Jesus keinen Zweifel daran, wer er ist. Er zitiert die alten Schriften…

„…Und es wurde ihm (Jesus) die Buchrolle des Propheten Jesaja gegeben; und als er die Buchrolle aufgerollt hatte, fand er die Stelle, wo geschrieben steht:

»Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden und den Blinden, daß sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen,
um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn.«
Und er rollte die Buchrolle zusammen und gab sie dem Diener wieder und setzte sich, und aller Augen in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.
Er aber fing an, ihnen zu sagen: Heute ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren!“
Lukas 4,17-21

Der ersehnte Messias ist da!

„Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohltat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt waren,
denn Gott war mit ihm.
 Und wir sind Zeugen alles dessen, was er sowohl im Lande der Juden als auch in Jerusalem getan hat; den haben sie auch umgebracht, indem sie ihn an ein Holz hängten.
Diesen hat Gott am dritten Tag auferweckt und ihn sichtbar werden lassen,
nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor erwählten Zeugen, uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er aus den Toten auferstanden war.
Und er hat uns befohlen, dem Volk zu predigen und eindringlich zu bezeugen, dass er der von Gott verordnete Richter der Lebenden und der Toten ist.
Diesem geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen.“Apg. 10,38-43
Die Prophetien, die das Kommen des Messias ankündigten, sind komplett erfüllt worden. Jesus hätte von jedem Gelehrten identifiziert werden können. Er ist der Messias, der das Volk wieder mit Gott versöhnt hat und durch den die Krankheit der Sünde ein für alle mal besiegt wurde.
„Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. Jesaja 53,5
Auch wenn es eine Hoffnung ist, es gibt keine 100 Prozentige Gewissheit immer gesund und fit zu bleiben. Aber seit ich Gott immer mehr vertraue, fühle ich mich absolut in Frieden mit dem Gedanken, dass alles was zu mir kommt, an Gott vorbei muss. Weil ich ihn liebe MUSS mir ALLES zum besten dienen. Den Trost sollten wir nicht darin suchen, krampfhaft zu beteuern, dass Gott schon nicht wollen wird, dass wir leiden.
 Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen;
denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben«.
Römer 1,16 und 17
Gottes Segen
Sophia Scholl

Das soziale Evangelium der „Emergent Church“

McMahon, T.A.

Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt“ (Römer 1,16)

Aus zahlreichen Gründen haben Christen verschiedener Herkunft an dem „Evangelium von Christus“ herumgepfuscht, als ob es berichtigt werden müsste. Keine großen Änderungen werden die meisten dir sagen, sondern nur etwas geringfügiges Zwicken hier und dort. Man fängt oft mit den Änderungen an und sagt dabei, dass man keinen wirklichen Änderungen vornimmt, sondern einfach den Schwerpunkt verschiebt. Doch egal was die vernunftgemäße Erklärung sein mag, zuletzt „schämen sie sich des Evangeliums von Christus“.

„Sich des Evangeliums von Christus zu schämen“ berücksichtigt eine Bandbreite von Einstellungen. Dazu gehört einerseits, durch das Evangelium vollkommen peinlich berührt zu sein, andererseits kommt man zu der Auffassung, man könne es ein bisschen verbessern, um es akzeptabler zu machen. Ein Beispiel für die erste Einstellung ist die unlängst von einem Emerging Church Autor vorgebrachte Behauptung, die Lehre hinsichtlich der Tatsache, dass Christus die volle Strafe für die Sünden der Menschheit durch Seinen stellvertretenden Tod am Kreuz bezahlt hatte, sei irrelevant und werde als „eine Form von kosmischem Kindermissbrauch“ angesehen. Subtilere Beispiele umfassen die Versuche, das Evangelium weniger exklusiv erscheinen zu lassen und seine Folgen „abzumildern“, vor denen das Evangelium die Menschheit rettet, wie zum Beispiel dem Zorn Gottes und dem Feuersee.

Es ist bei vielen Religionsführern, die sich als evangelikale Christen bezeichnen (d.h. an die Bibel gläubige Christen), weit verbreitet, ein Evangelium zu befürworten, das für Leute auf der ganzen Welt akzeptabel ist und sogar von ihnen bewundert wird. Die populärste Form dessen ist das Soziale Evangelium.

Obgleich das soziale Evangelium vielen neuen Bewegungen unter Evangelikalen gemeinsam ist, ist es für die Christenheit nichts Neues. Es hatte seine modernen Anfänge in den späten Jahren des Achtzehnten Jahrhunderts, als es sich zu einem Weg entwickelte, die verschiedenartigen Bedingungen in der Gesellschaft anzusprechen, die Leiden unter dem gemeinen Volk verursachten. Man nahm und nimmt an, dass das Christentum Jünger anziehen wird, wenn es seine Liebe für die Menschheit unter Beweis stellt. Das könnte am besten erreicht werden, indem die Leiden der Menschheit gelindert würden, die durch Armut, Krankheit, bedrückende Arbeitsbedingungen, Ungerechtigkeiten der Gesellschaft, Missbrauch beim Bürgerrecht usw. verursacht werden. Jene, die diese Bewegung unterstützten, glaubten auch, Erleichterung ihrer Elendsumstände würde die moralische Natur derer, die solche Entbehrungen erduldeten, verbessern.

Eine weitere treibende Kraft hinter der Einführung des Sozialen Evangeliums waren die eschatologischen oder Endzeit Ansichten der Beteiligten. Beinahe alle waren Amillennialisten oder Postmillennialisten. Erstere glaubten, sie lebten in einer (symbolischen Tausendjährigen) Zeitepoche, in der Christus vom Himmel regiert, Satan gebunden ist und sie Gottes Arbeiter seien, dazu bestimmt, ein Königreich auf Erden zu errichten, das Christus würdig ist. Postmillennialisten glaubten auch, sie wären im Millennium, und ihr Ziel war es, die Erde in ihrem Eden ähnlichen Zustand wiederherzustellen, damit Christus aus dem Himmel herabkommt, um über Sein irdisches Königreich zu herrschen.

Das soziale Evangelium in all seinen verschiedenartigen Anwendungen führte zu einigen Errungenschaften (Gesetze gegen Kinderarbeit und Stimmrecht für Frauen), die zum Wohlergehen der Gesellschaft beigetragen haben. Es wurde zum Hauptevangelium liberaler Theologen und protestantischer Volkskirchen im ganzen 20. Jahrhundert. Obgleich seine Popularität im Laufe der Zeit abwechselnd stieg und fiel, wurde es oft durch die Kombination von Religion und liberaler Politik gekräftigt, z.B. Martin Luther King Jr. und die Bürgerrechtsbewegung. Seit der Mitte des letzten Jahrhunderts beeinflusste das soziale Evangelium Entwicklungen wie die Befreiungstheologie des römischen Katholizismus und den Sozialismus von linkslastigen, evangelikalen Christen. Im gegenwärtigen Jahrhundert jedoch hat das Soziale Evangelium seine größte Förderung erfahren. Zwei Männer, die beide bekunden, Evangelikale zu sein, sind vorangegangen.

George W Bush richtete zu Beginn seiner Präsidentschaft das White House Office of Faith-Based and Community Initiatives (Amt für Gemeinschaftsinitiativen, die auf Glauben gegründete sind) ein. Sein Ziel war, Regierungsgelder für Ortskirchen, Synagogen, Moscheen und andere religiöse Dienste zur Verfügung zu stellen, die soziale Dienste für ihr Gemeinwesen erbrachten. Bush glaubte, dass Sozialprogramme für die Bedürftigen, die von „Leuten des Glaubens“ durchgeführt werden, zumindest so wirksam sein würden wie die von weltlichen Organisationen, und vielleicht aufgrund ihrer moralischen Verpflichtung zur „Liebe und Dienst am Nächsten“ noch wirksamer. Nachdem seine Amtszeit jetzt langsam zu Ende geht, hat er erklärt, dass er sein auf den Glauben gegründetes Programm als eine seiner größten Errungenschaften in seiner Amtszeit als Präsident erachtet. Der Präsidentschaftskandidat Barack Obama sagte, sollte er die Wahlen gewinnen, würde er diese Initiative fortführen.

Rick Warren, der Autor der Bücher The Purpose-Driven Church und The Purpose-Driven Life mit ihren Millionenauflagen, hat das Soziale Evangelium dahin gebracht, wo es nie zuvor war: nicht alleine weltweit, sondern in das Denken und Planen der Weltführer. Warren hält Peter Drucker, dem Genius des Business Management zugute, das grundlegende Konzept geliefert zu haben, das er ausführt. Drucker glaubte, dass Regierungen oder multinationale Konzerne die sozialen Probleme der Armut, Krankheit, Hunger und Unwissenheit nicht lösen könnten. Für Drucker lag die beste Lösung im gemeinnützigen Sektor der Gesellschaft, besonders in den Kirchen, mit ihrer Heerschar von Freiwilligen, die sich der Linderung von sozialen Problemen in ihrem Gemeinwesen widmen.

Warren, der den verstorbenen Drucker als seinen Mentor anerkennt, der ihm 20 Jahre zur Seite stand, hat bestimmt seine Lektionen gelernt. Seine beiden Purpose-Driven Bücher, die in 57 Sprachen übersetzt sind und eine Gesamtauflage von 30 Millionen Exemplaren erreicht haben, enthüllen den Schlachtplan für das, was Drucker sich vorgestellt hatte. Warren ließ diese Visionen aus seinen Büchern von Ortsgemeinden durch seine populären Programme 40 Tage mit Vision und 40 Tage des Gemeinwesens implementieren. Bis heute sind 500.000 Gemeinden in 162 Nationen Teil seines Netzwerkes geworden. Sie bilden die Grundlage seines Globalen P.E.A.C.E. Plans.

Was ist sein P.E.A.C.E. Plan? Warren stellt den Plan der Gemeinde unter http://www.thepeaceplan.com/ vor. Auf Video identifiziert er die „Riesen“ der Nöte der Menschheit als spirituelle Leere, selbstzentrierte Führerschaft, Armut, Krankheit und Analphabetentum, die er auszumerzen hofft durch (P)lanting churches, (E)quipping leaders, (A)ssisting the poor, (C)aring for the sick, and (E)ducating the next generation (Gemeindegründung, Ausrüstung von Leitern, den Armen helfen, für Kranke sorgen, und die nächste Generation erziehen).

Warren verwendet die Analogie eines dreibeinigen Hockers, um darzustellen, wie diese Riesen am besten getötet werden können. Zwei der Beine sind Regierungen und die Geschäftswelt, die bis heute kein Ergebnis erzielt haben und, genau wie ein zweibeiniger Hocker, nicht alleine stehen bleiben können. Das dritte, äußerst notwendige Bein ist die Kirche. „Es gibt Tausende von Dörfern in der Welt, die keine Schule, keine Klinik, keine Geschäfte, keine Regierung haben – aber sie haben eine Kirche. Was würde geschehen, wenn wir Kirchen mobilisieren könnten, um diese fünf weltweiten Riesen anzugehen?“ Da es weltweit 2,3 Milliarden Christen gibt, kommt Warren zu dem Schluss, könnten sie möglicherweise das bilden, was Präsident Bush als eine riesengroße „Armee des Mitleids“ von „Leuten des Glaubens“ bezeichnet hat, wie es die Welt noch nicht gesehen hat.

Zusätzlich zur Christlichen Version hat Warren eine erweiterte einschließende Version des P.E.A.C.E. Plans entwickelt, der Unterstützung und Lob von politischen und religiösen Führern und Berühmtheiten weltweit bekommen hat. Beim Weltwirtschaftsforum 2008 sagte er, „Die Zukunft der Welt ist nicht Säkularismus, sondern religiöser Pluralismus….“ Hinsichtlich der Nöte, welche die Welt bedrängen, sagte er, „Wir können diese Probleme, ohne Leute des Glaubens und ihre religiösen Institutionen einzubeziehen, nicht lösen. Es ist auf keine andere Weise möglich. Auf diesem Planeten gibt es ungefähr 20 Millionen Juden, ungefähr 600 Millionen Buddhisten, es gibt ungefähr 800 Millionen Hindus, es gibt über eine Milliarde Moslems, und 2,3 Milliarden Christen. Wenn sie die Leute des Glaubens aus der Gleichung herausnehmen, haben sie fünf Sechstel der Welt ausgeschlossen. Und wenn wir es nur den säkularen Leuten überlassen, diese Hauptprobleme zu lösen, wird es nicht möglich sein“ (http://www.youtube.com/watch?v=rGytW4yh0C8).

Um sich darauf einzustellen, mit Leuten von allen Glaubensrichtungen zu arbeiten, hat Warren das „P“ in seinem P.E.A.C.E. revidiert, indem er „planting evangelical churches“ („Gründung von evangelikalen Gemeinden“) durch „(P)romoting reconciliation“ („Versöhnung fördern“) ersetzte und das „E“ von „equipping [church] leaders“ („Ausrüstung von [Gemeinde] Leitern“) durch „(E)quipping ethical leaders“ („Ausrüstung ethischer Leiter“). Warren hat woanders seine praktische Hinwendung zum Pluralismus anerkannt: „Wer ist der Mann des Friedens in irgendeinem Dorf – oder es mag eine Frau des Friedens sein – der die meiste Achtung genießt…? Sie müssen keine Christen sein. In der Tat könnten sie Moslem sein, aber sie sind offen und haben Einfluss, und man arbeitet mit ihnen zusammen, um die fünf Riesen anzugreifen [zu denen er jetzt die globale Erwärmung hinzugefügt hat].“ Er zitiert einen säkularen Leiter, der bestätigt, was er tut. „Ich habe es verstanden, Rick. Kultstätten sind die die Verteilungszentren für alles, was wir tun müssen.“

Warren ist jetzt Mitglied des Beirats der Faith Foundation, die vom früheren britischen Premierminister Tony Blair, der vor kurzem römischer Katholik wurde, gegründet wurde. Das Ziel dieser Einrichtung ist es, das Verständnis und die Zusammenarbeit unter den sechs führenden Glaubensrichtungen zu fördern: Christen, Moslems, Hindus, Buddhisten, Sikhs und Juden. Wie passt das Kreuz in diese ökumenische Zusammenkunft? Gar nicht. Entscheidend, um dieses ökumenische Ziel zu erreichen, ist die Elimination des Problems von ausschließenden Religionen, eine Sorge, die von einem der Diskussionsteilnehmer am Weltwirtschaftsforum deutlich ausgesprochen wurde: „Es gibt manche Religionsführer in verschiedenen religiösen Glaubensrichtungen, welche, um ihren eigenen Glauben und seine Authentizität und Legitimität zu bekräftigen… anderen Leuten ihren Glauben mit seiner Legitimität und Authentizität abstreiten. Ich denke nicht, dass wir so weitermachen können, ohne… die Art des Hasses hervorzubringen, für den eine Lösung zu finden wir alle hier sind. Ich denke, es liegt an uns, die Füße der Geistlichkeit bei dem Feuer von welchem Glauben auch immer zu halten. Wir bestehen darauf zu bekräftigen, was in unseren Traditionen schön ist, während wir zur selben Zeit uns weigern, andere Glaubenstraditionen zu verunglimpfen, indem wir andeuten, sie seien falsch oder für etwas wie ein böses Ende bestimmt.“

Die Bibel erklärte, dass alle Religionen der Welt „falsch“ sind und nicht für „etwas wie ein böses Ende bestimmt“, sind, sondern für ihr gerechtes Ende. Nur der Glaube an das biblische Evangelium rettet die Menschheit: „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name [Jesus Christus] unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen…. Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm“ (Apostelgeschichte 4,12; Johannes 3,36).

Die Geschichte des sozialen Evangeliums ist in beinahe jedem Fall ein aufrichtiger Versuch von Christen, Dinge zu tun, die nach ihrer Ansicht Gott ehren und der Menschheit zu Gute kommen werden. In jedem einzelnen Fall jedoch hat die praktische Umsetzung der „Wohltaten für die Menschheit“ den biblischen Glauben kompromittiert und Gott entehrt. Warum ist das so? Gottes Wort gibt der Kirche keinen Auftrag, die Probleme der Welt zu lösen. Diejenigen, die das zu tun versuchen, fangen unter einer falschen Prämisse an: „Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig“, aber es ist nicht Gottes Weg. Wohin führt er dann? „Aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod“, d.h. Zerstörung (Sprüche 14,12). Überdies sind die Probleme der Welt nur Symptome. Die eigentliche Ursache ist Sünde.

Welcher Prozentsatz von „Leuten des Glaubens“, die alle Religionen umfassen und fünf Sechstel der Weltbevölkerung ausmachen, verstehen und akzeptieren das Evangelium – dem einzigen Heilmittel für Sünde? Oder wie viele der 2,3 Milliarden „Christen“ auf der Welt glauben dem biblischen Evangelium? Die Zahlen purzeln exponentiell herunter. „Ja aber… es gibt eine gewaltige Streitmacht von Freiwilligen und Verteilungsstellen für Hilfsmittel, um die Riesen des Weltleidens zu töten!“ Was nützt es den Milliarden „Leuten des Glaubens“, die vielleicht einige der Symptome der Welt lindern können, doch gerade ihre Seele verlieren?

Das soziale Evangelium ist eine tödliche Krankheit für „Leute des Glaubens“. Es verstärkt die Annahme, Erlösung könnte mittels guter Werke erlangt werden, und wenn man Unterschiede für das gemeinsame Gute beiseite stellt, andere so behandelt, wie wir auch behandelt werden wollen, moralisch ethisch und aufopfernd handelt – und wenn man das tut, werden Menschen sich bei Gott beliebt machen. Nein. All dies ist ein Trachten, das sich selbst täuscht, das Gottes Erlösung verschmäht, Seinen perfekten Standard leugnet und Seine perfekte Gerechtigkeit ablehnt. Erlösung geschieht „nicht aus Werken, damit niemand sich rühme“. In der Tat geschieht es so: „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es“ (Epheser 2,8.9). Jesus verkündete, Er selbst sei die einzige Hoffnung der verdammten Menschheit hinsichtlich der Versöhnung mit Gott: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14,6). Es gibt keinen anderen Weg, weil Gottes perfekte Gerechtigkeit verlangte, dass die Strafe für Sünde für jeden Menschen („denn alle haben gesündigt“ – Römer 3,23) bezahlt wird. Nur der perfekte, sündlose Gott-Mensch war in die Lage, diese unendliche Strafe zu bezahlen, und er tat es gänzlich durch Seinen Tod am Kreuz. Nur Glaube an Ihn versöhnt eine Person mit Gott.

Das anstößige soziale Evangelium heute fördert nicht nur „ein anderes Evangelium“, es hilft bei der Vorbereitung eines Königreiches, das den Lehren der Schrift entgegensteht. „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter“ (Philipper 3,20). Er wird vom Himmel zurückkehren (Johannes 14,3), um jene, die an Ihn glauben (Seine Braut), „zu entrücken“ oder hoch zu holen in die Wolken und sie in den Himmel mitzunehmen (1 Thessalonicher 4,17). Das Königreich, das auf Erden bleibt, wird das Königreich des Antichristen sein.

Übereinstimmend mit seinen amillennialen / postmillennialen Anfängen sind die Anstrengungen des sozialen Evangeliums erdgebunden, wenn es versucht, das Reich Gottes wieder herzustellen. Eugene Peterson hat diese Häresie in seine Message Bibel eingeschmuggelt: „Gott hat sich nicht all die Mühe gemacht, Seinen Sohn zu senden, um nur mit einem anklagenden Finger zu drohen, und der Welt zu sagen, wie schlecht sie ist. Er kam zu helfen, die Welt wieder in Ordnung zu bringen (Eine Perversion von Johannes 3,17).

Rob Bell reflektiert in seinem Buch Velvet Elvis die „repariert die Erde“ Eschatologie von beinahe allen Emerging Church Leitern: „Erlösung ist, wenn das gesamte Universum zurück in Harmonie mit seinem Schöpfer gebracht wird. Das hat enorme Auswirkungen darauf, wie Leute die Botschaft von Jesus präsentieren. Ja, Jesus kann in unsere Herzen kommen. Aber wir können uns einer Bewegung anschließen, die so breit und groß ist wie das Universum selbst. Felsen und Bäume und Vögel und Sümpfe und Ökosysteme. Gottes Wunsch ist, all das wieder herzustellen…. Das Ziel besteht nicht darin, dieser Welt zu entkommen, sondern aus dieser Welt die Art von Stätte zu machen, wo Gott hinkommen kann. Und Gott wandelt uns in die Art von Leute um, welche dieses Werk vollbringen können“.

Für den Emerging Church Leiter Brian McLaren ist dies die zukünftige Daseinsform für den Christen. In einem Interview auf ChristianPost.com sagte er am 28. Juli 2008: „Ich meine zukünftig werden wir uns demütig und nachsichtig Leuten anderer Glaubensansichten anschließen müssen – Moslems, Hindus, Buddhisten, Juden, Säkularisten und anderen – um den Frieden, Bewahrung der Umwelt, Gerechtigkeit für alle zu verfolgen, alles Dinge, die Gott sehr am Herzen liegen“. Nein, was „Gott am Herzen“ liegt ist, „dass alle zur Buße kommen“ und dem Evangelium glauben.

Jeder, der seine Hoffnung auf dieses soziale Evangelium setzt, welches „Leute des Glaubens“ gebraucht, um „aus dieser Welt die Art von Stätte zu machen, wo Gott hinkommen kann“, muss die Worte Jesu in Lukas 18,1 beachten: „Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?“ Sicher findet Er Menschen aller Glaubensrichtungen, aber gewiss nicht „des Glaubens“, für den ernstlich zu kämpfen uns Judas ermahnt. Herr hilf uns, dass wir uns Deines Evangeliums nicht schämen! TBC

Zitate: http://www.thebereancall.org/node/7083

F&A: http://www.thebereancall.org/node/7084

Alarmierende Nachrichten: http://www.thebereancall.org/node/7085

Briefe: http://www.thebereancall.org/node/7086

Notizen: http://www.thebereancall.org/node/7087

Extra: http://www.thebereancall.org/node/7088

pdf: http://www.thebereancall.org/node/7089

Unangenehm aber wahr

washerPaul Washers krasser Aufruf

Als der amerikanische Missionar Paul Washer 2002 diese Predigt auf einer Jugendkonferenz hielt, wirkte sie auf die anwesenden ca. 5000 jungen Leute wie ein Schock! Weder der Prediger noch die Zuhörer ahnten, dass diese Botschaft – in viele Sprachen übersetzt und im Internet verbreitet – einmal Millionen von jüngeren und älteren Menschen aufrütteln würde.
Er prangert mit aller Schärfe Evangelisations-Methoden an, welche die »enge Pforte« und den »schmalen Weg« weithin ausblenden und eine »billige Gnade« ohne echte Buße anbieten. Auch wenn dieser Vortrag Überspitzungen enthält und auf amerikanische Verhältnisse anspielt (die allerdings immer mehr auch bei uns sichtbar werden), wurde der Inhalt und der ursprüngliche Vortragsstil nicht verändert. Diese Schrift wird sicher auf Empörung oder Verachtung stoßen – aber andererseits bei vielen Lesern eine heilsame Selbstprüfung, Demütigung und Korrektur bewirken.

Hier kannst du die Predigt zum Lesen gratis downloaden:

http://clv.de/Buecher/Glaube-Nachfolge/A-Shocking-Message.html?listtype=search&searchparam=Paul%20Washer

Hier ein Video von Paul Washer in dem er seine Predigt reflektiert.

https://www.youtube.com/watch?v=24zyPzWWuzA

 

LG

Sophia Scholl

Charismatischer und evangelikaler Okkultismus

Was sich in den letzten zwei Jahrzehnten so alles in unsere Gemeinden (charismatisch wie auch evangelikal) eingeschlichen hat, wird in diesem kleinen Büchlein von Dave Hunt kurz und knapp erfasst und beschrieben – es ist eine Erweiterung zum Buch „Die okkulte Invasion“

Zu finden ist es hier: http://www.der-ruf.info/pdf/CuO.pdf

Oder hier: Charismatischer und evangelikaler Okkultismus

Eure Sophia Scholl

Ein klares Wort zur Ökumene

 

Was sagt die Bibel zur Ökumene? Aufschlussreicher Video-Vortrag von Hartwig Henkel:

Gruss Sophia Scholl

Internationale Charismatische Gemeinden auf Kuschelkurs mit Papst

Einen sehr guten Artikel zum Thema Pfingstler/Papst/Einheit/Gebet für den Papst – habe ich hier gefunden:

Von Hartwig Henkel: Ein Erdbeben – das kaum einer bemerkte

Umso alarmierender was im Gospel Forum vor kurzem geschah. -> Gebet von Peter Wenz

Da noch keine offizielle Stellungnahme oder eine anderweitige Richtigstellung der Gemeinde in Stuttgart erfolgt ist, sind die Signalleuchten noch auf rot.

Eure Sophia Scholl