Schulungsmaterial für Lehrer an der BSSM -Teil 1-

Aus dem Schulungsmaterial für BSSM (Bethels Schule für Übernatürliches) (1) hier ein kleiner Ausschnitt.

 

„——Die Kultur umwandeln

Die Schüler lernen, wie man die Kultur auf verschiedenen Ebenen der Gesellschaft beeinflusst. Sie werden gelehrt, wie man ein Umfeld entwickelt, das die Gläubigen ermutigt, einzigartig zu sein und mit Gott in einer Weise zusammen zu arbeiten, die den Himmel auf der Erde freisetzt. Die Schüler werden entdecken, wie man Führern in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft dienen und sie beeinflussen kann. Sie werden auch erfahren, das ihre Arbeit sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kirche gleichermaßen wertvoll ist, weil es keine Kluft zwischen dem Weltlichem und dem Heiligem für einen Gläubigen gibt.“ (Hervorhebung durch den Autor) Zitat Ende—–

Es gibt keine Kluft zwischen Heiligkeit und Weltlichem ? Wir werden den Himmel auf der Erde freisetzen?

Merkmale von Gottes Reich …

„Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von unten her, ich bin von oben her; ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.“ Joh.8,23

“ Wenn ihr nun mit Christus den Elementen der Welt gestorben seid, was lasst ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt:“ Kol.2,20

„Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin.“  Joh.17,16

Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter,“ Phil 3,20

Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“

„…, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes!“ Jak.4,4

 

…Jesus Reich wird nicht mit weltlichen Mitteln erbaut

 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von hier. Joh. 18,36

…In Gottes Reich leben nur wiedergeborene Christen, also kann es folglich nicht die Erde sein…

 

»Ich versichere dir«, entgegnete Jesus, »nur wer durch Wasser und durch Gottes Geist neu geboren wird, kann in Gottes Reich kommen!“ Joh.3,5

„Eins steht fest, liebe Brüder und Schwestern: Menschen aus Fleisch und Blut können nicht in Gottes Reich kommen. Nichts Vergängliches wird in Gottes unvergänglichem Reich Platz haben.“ 1.Kor.15,50

 

 …Unsichtbar für die Augen besteht Gottes Reich unter Gläubigen

„Die Pharisäer wollten von Jesus wissen: »Wann wird denn Gottes Reich kommen?« Er antwortete ihnen: »Gottes Reich kann man nicht sehen wie ein irdisches Reich. Niemand wird sagen können: ›Hier ist es!‹ oder ›Dort ist es!‹ Denn Gottes Reich ist schon jetzt da – mitten unter euch.“ Lukas 17,20

…Das weltliche Reich wird aufhören

“ Verliert euch nicht an diese Welt, auch wenn ihr in ihr lebt. Denn diese Welt mit allem, was sie zu bieten hat, wird bald vergehen.“1.Kor.7,31

 Die Welt aber mit ihrer Unersättlichkeit wird vergehen. Nur wer tut, was Gott will, wird ewig leben.“ 1.Joh. 2,17

…In Gottes kommendem Reich essen und trinken wir mit Jesus

»Ihr sollt wissen: Ich werde das Passahmahl erst wieder in Gottes Reich mit euch feiern. Dann hat sich erfüllt, wofür das Fest jetzt nur ein Zeichen ist.« Lukas 22,16 

…Gottes Reich ist nicht materiell

 „Denn wo Gottes Reich beginnt, geht es nicht mehr um Essen und Trinken. Es geht darum, dass wir ein Leben nach Gottes Willen führen und mit Frieden und Freude erfüllt werden, so wie es der Heilige Geist schenkt.“ Römer 14,17 

 …Schätze dieser Welt bedeuten nichts in Gottes Reich

„Euer Gold und Silber verrostet, und ihr Rost wird euch anklagen. Ja, ihr werdet selbst vergehen wie euer Reichtum. Warum habt ihr euch – jetzt, wo die letzten Tage dieser Welt angebrochen sind – bloß Schätze angehäuft?“ Jak 5,3

 

Die Sieben-Berge Lehre…die Berge stehen für die verschiedenen weltlichen Bereich

Warum schadet die Lehre über die Transformation?

Sie produziert falsche Erwartungen und enttäuscht

-Jungen Menschen zu lehren, sie werden die Welt transformieren, steht im Gegensatz zu der heilsgeschichtlichen und endzeitlichen Lehre der Bibel. Hier werden Hoffnungen geweckt, die zwangsläufig enttäuscht werden müssen. Die Grenze zur Werksgerechtigkeit ist nicht mehr klar.

 

Sie ist absolut unbiblisch

-Das Reich Gottes wird nicht von Menschen errichtet! Dass Menschen eine wunderbare Welt erschaffen in dem sie die Gesellschaft zum Guten führen, die Wirtschaft und Politik erneuern, die Natur retten, usw. ist REINSTE  New-Age Lehre. (*) Viele Verheißungen, die sich auf das Tausendjährige Reich beziehen, werden von Anhängern der Transformationbewegung ungerechtfertigt in unsere Zeit gebracht. Wir leben aber im Gnadenzeitalter der Gemeinde und warten auf Jesus damit ER das Reich Gottes DANN im Sichtbaren aufbaut und uns erlöst aus der Welt.

„Ihr lasst euch nämlich leicht verführen. Wenn jemand daherkommt und etwas ganz anderes über Jesus sagt, als wir euch gelehrt haben, dann schenkt ihr ihm bereitwillig Glauben. Ihr empfangt bedenkenlos einen anderen Geist als den Geist Gottes und nehmt eine andere Botschaft an als die, die wir euch gebracht haben.“ 2.Kor.11,4

 

Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf oberflächliche Aktivitäten und nährt Stolz

-Wir bauen Gottes Reich nicht, in dem wir Strukturen der Welt durchdringen. Denn was heißt das im Praktischen? Wir sollen Tanzvereine, Kneipen, Kindergärten, Krankenhäuser, Taxidienste usw. aufbauen. Wir sollen -erfolgreich bitte schön- christliche Musik machen, die Karriereleiter hochklettern…Das mag im einzelnen ja durchaus richtig sein, aber seit einiger Zeit könnte man meinen, jeder soll sich voll in seine Karriere und den Job hängen und noch MEHR machen.

Dabei bedeutet der Bau an Gottes Reich auch hin und wieder Verzicht auf Ansehen, Ruhm und Ehre…die Apostel konnten ein Lied davon singen, sie empfanden sich als „die letzten“ der Gesellschaft und doch haben gerade sie das Fundament für unsere Gemeinde gelegt.

Und selbst, wenn das für den einen oder anderen dran ist, hat das nicht mit dem Königreich der Himmel zu tun, denn Gott braucht keinen erfolgreichen Geschäftsmann um Menschen zu evangelisieren, das kann ein Krankenpfleger genauso. Karriere ist gut und schön, aber bilden wir uns doch nicht ein, dass je weiter oben wir stehen, wir nützlicher für Gott sein könnten!! Das ist elitäres und stolzes Denken. Gott wirkt in Schwachheit, er erhöht den Demütigen, die Stolzen erniedrigt er. Die Weisheit der Welt macht er zunichte.

Die ganze Bergpredigt zeugt davon, dass es ein zukünftiges Reich gibt, das ganz klein und unscheinbar durch Glauben in unseren Herzen schon anfängt und  sich zeigt im vorbildlichen Umgang der Gläubigen untereinander. Nicht im Status und im Zustand der Gesellschaft.

Hat Paulus die ersten Christen für den Zustand der Stadt Korinth oder Rom verantwortlich gemacht?

Niemals, er hat Sorge getragen, dass innerhalb der Gemeinde in Liebe miteinander gelebt wurde. Damit die Liebe Jesu so nach außen sichtbar wird. Nirgendwo wurde die Gemeinde aufgefordert die Gesellschaft der Welt als solches zu verändern.

Sie hält uns in der Welt beschäftigt und lenkt vom wesentlichen ab

-Das Beschäftigen mit dem aktiven Verbessern der Welt, was über die gebotene Nächstenliebe und christliches Engagement hinaus geht ist eine Form von Werksgerechtigkeit und unterstellt Jesus, dass sein Tod nicht reicht.  Sie beachtet nicht Gottes Zeitpläne und geht davon aus dass Gottes Wille für Himmel und Erde ein und das selbe sind. „Wie im Himmel so auf Erden“ hören wir auch oft aus dieser Richtung, jedoch heißt es im Vaterunser nur, dass GOTTES Wille geschehen soll, nicht dass die Erde zum Himmel werden soll.  Die Hauptaufgabe der Gemeinde ist das Verkündigen des Evangeliums und das zu Jüngern machen aus allen Völkern. Vor dem Verstricken in die Geschäfte dieser Welt wird klar gewarnt, weil sie das klare Ziel verwässern und uns ablenken. Bei allen caritativen Aktionen, muss die Verkündigung des Evangeliums klar im Zentrum bleiben. Denn wenn niemand es ihnen erzählt, wie sollen sie es erfahren?

Das Streben nach Einfluss im weltlichen, gesellschaftlichen Bereich ist nirgends bei Gott ein anerkanntes Ansinnen, möge es noch so fromm verkleidet sein.

 

In der Welt wird man euch hassen

Vielmehr sollten wir uns gegenseitig bestärken, standhaft zu bleiben, wenn der kalte Wind der Gesellschaft uns entgegenpfeift. Denn wie Jesus nicht auf Wolken der Anerkennung fünf Meter über dem Boden geschwebt ist, so ist uns verheißen, dass die Welt uns hassen wird, wenn wir wirklich Nachfolger sein wollen. Das muss so sein, denn die Gesellschaft rühmt sich immer mehr der Dinge, die vor Gott ein Greuel sind und läuft in ihr Verderben. Die Welt würde uns lieben, wenn wir ihnen nur das sagen würden, was sie hören will. Sie würde liebend gern mit uns zusammenarbeiten, wenn wir nur genug Kompromisse machen würden.

Dass wir aber geradlinig und gegen den gesellschaftlichen Trend Gott treu bleiben bedeutet Salz und Licht zu sein.

Je mehr wir Gottes Herrlichkeit kennenlernen, den Segen den er gibt, seine Schönheit in seiner Schöpfung, seine Liebe, die z.B.  in heilen Familien sichtbar wird, seine Macht wie er seine Pläne verwirklicht, Prophetien erfüllt, desto mehr sehen wir die Kluft zwischen Heiligkeit und Welt.

——–Wenn ich diese Kluft nicht mehr empfinde, bin ich der Welt gefährlich ähnlich geworden.————-

Je näher wir Gott sind…desto mehr leiden wir unter den Entwicklungen, die die Menschen durchmachen, die falschen Entscheidungen, der Hochmut, die Katastrophen, wir leiden mit unseren Geschwistern in Folter und Gefangenschaft, wir sehen den immer größeren Graben zwischen Unrecht und Gerechtigkeit, zwischen Heil und Kaputtsein, zwischen gerettet sein und Verlorenheit.

Und gerade diese Kluft ist es, die uns wieder Antrieb gibt. Jetzt erst recht! Jetzt müssen Menschen erst recht Gott den Vater kennenlernen!

Damit sie aus der Finsternis dieser Welt ins Licht des Reiches Gottes kommen können.

 

 

Gottes Segen und wach bleiben,

Sophia Scholl

 

 

(1)“Transforming Culture

Students will learn how to influence culture at different levels of society. They will be taught how to develop an environment that empowers believers to be unique and co-create with God in ways that release heaven upon the earth. Students will discover how to serve and influence leaders in various realms of society. They will also learn that their work inside or outside the church is equally valuable to God because there is no divide between secular and sacred for a believer.“

 

Quelle:

(1)

https://bethelspd.files.wordpress.com/2015/04/book-bssm-video-curriculum-information-packet.pdf

 

Unter dem Stichwort Dominionismus, 7-Berge Lehre kannst du darüber lesen, wie unter frommen Deckmantel Macht ausgeübt werden soll, die letztendlich nur eines zur Folge hat, dass der Antichrist und sein Prophet die abgefallene Gemeinde mit sich vereinen können.

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