BSSM Teil 2 Endzeit

In den Schulungsunterlagen der Bethel Schule für Übernatürliches finden sich diese merkwürdigenund teils sehr diffuse Auseinandersetzung mit dem Thema des Gerichts Gottes. Verwirrend wie verschiedene Themen zusammengemixt werden und zu einem ungreifbaren Brei von einer Antwort gerührt werden. Bitte nicht verwirren lassen, sondern die Bibel studieren.

Im Anschluss eine Bibelstudie zum „Selbernachlesen“ zum Thema „Gericht“.

Hier ein Einblick in die Schulungsunterlagen, die im Frage/Antwort Stil gehalten sind:

„Einige Christen sprechen über Gericht, während andere das nicht tun.

Ist es falsch Gericht zu verkünden?

 Antwort: es ist ein echtes Geschäft. Sie lesen in der Offenbarung, dass das Gericht kommt.

Aber wir betonen, dass zu 95%, Gott kein Gericht bringen will. Er sucht jemanden, der betet und Fürbitte tut um einen Durchbruch zu bringen. Gottes Wunsch ist Gnade.  Aber die Sünde verlangt das Gericht, wenn es also nicht durch das Blut Jesu vergeben wird, durch die Buße des Sünders oder durch den Fürsprecher, der für den Sünder plädiert (und so das Urteil abwendet), kommt das Gericht. 

B. Eines der Grundgesetze in unserer Schöpfung ist: „Die Seele, die sündigt, wird sterben“ (Hesekiel 18: 4). Gott liebt Gnade, so hat er ein anderes Gesetz – Jesus, ein Mann, der in der Lücke steht – aber das erfordert unsere Teilnahme. •

 Das Gericht ist ein echtes Geschäft. Es kommt, aber es muss nicht kommen.

Frage: Wir reden über Jesus, der unsere Versöhnung ist.

Wo ist die Grenze zwischen einer Zeit der Gnade und Gottes ausgegossenem Zorn und dem kommenden Gericht der Offenbarung?

Antworten:

a) Das kann man nicht wissen. Sie können nicht wissen, wo die Zeit von einer Zeit der Gnade sich verändert zum Gericht.. Solange du auf dem Planeten bist, ist es eine Zeit der Gnade.

b) Deine Aufgabe ist es nicht, das Gericht auszurufen oder für Gericht zu beten, sondern für Gnade zu streiten. Das ist es, was Gott will. Er muss nicht überredet werden, aber er wartet darauf, dass wir in unsere Rolle als Priester treten. Wenn das Volk Gottes für die Menschheit in der Fürbitte eintritt, ändert es die Art und Weise, wie die Zahlen gearbeitet werden und Gott kann Gnade zeigen.

Das ist es was er sucht, aber es liegt an uns.

c) Unsere Aufgabe ist es, Barmherzigkeit zu erbitten und nicht zu urteilen.“

—————————Zitat Ende

Nach diesen mißverständlichen Halbwahrheiten stellen wir uns nun folgende Fragen:

 

 

1.)Was ist das Gericht, bzw. die Gerichte?

-Unterscheidung zwischen Gerichte und dem endzeitlichen Gericht

-Merkmale des endzeitlichen Gerichtes

2.) Sollen wir darüber sprechen?

 

1.)Was ist das Gericht, bzw. die Gerichte?

 Gerichte Gottes sind:

-Gottes Strafen für Sünde

Gott „geht ins Gericht“ mit Sünden wie Götzendienst, Verfolgung von Gläubigen, Bosheit, Verachten der Warnungen Gottes, Ungehorsam gegenüber Gott,…im alten Testament lesen wir oft von Strafen, die der Sünde auf den Fuß folgten. Zum Beispiel bei Nebukadnezar, Saul, Ahab, Belsazar, Isebel,…im Neuen Testament lesen wir von Zacharias der aufgrund seines Unglaubens stumm wurde und von Hananias und Saphira, die Gott belügen wollten und daraufhin tot umfielen. Auch wenn Gott derselbe ist wie im AT so schickt er über Sünde nicht immer sofort ein Gericht, aber seine Einstellung gegenüber der Sünde hat sich bis heute nicht verändert. Die Strafe ist nicht aufgehoben, sondern aufgeschoben, (wenn sie nicht bereut und ans Kreuz gebracht wird)….bis zum Tag des Gerichts.

-Zeichen für Gottes Gerechtigkeit und Liebe

„Darum wachte der HERR über das Unglück und hat’s über uns kommen lassen. Denn der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut; aber wir gehorchten seiner Stimme nicht.“ Dan. 9,14

„…und will euch erretten von ihrem Frondienst und will euch erlösen mit ausgerecktem Arm und durch große Gerichte;“ 2.Mose 6,6

Die Bibel beschreibt Gerichte in unterschiedlichsten Formen immer als ein Mittel um seine Kinder zum Gehorsam unter ihn – den einzig wahren Gott- zurückzubringen.
Die ganze Geschichte Israels ist voll von Beispielen.
Not, Unterdrückung, Gefangenschaft, Zerstörung, Seuchen, Feinde…all das schickte Gott seinen eigenen Kindern um sie von ihrem Götzendienst abzubringen. Dafür gab er ihnen immer wieder das Versprechen, ihnen einen Neuanfang zu schenken, Heilung und Wohlstand, wenn sie ihm folgen und sich ganz und gar auf ihn allein verlassen würden. Eines der folgenreichsten Gerichte ist das der Verstockung Israels bis zum heutigen Tag. Die Bibel beschreibt diese Verstockung als Folge davon, dass sie Jesus nicht als den verheißenen Messias angenommen haben. Diese Verblendung, ermöglichte es uns den „Nationen/ Heidenvölkern“, dass das Heil nun uns gepredigt werden kann. Paulus behandelt das im Römerbrief Kapitel 11.
Dies ist das Zeitalter der Gemeinde, in der es „weder Juden noch Griechen“ gibt, das heißt, es spielt vor Gott keine Rolle mehr, ob jemand Jude oder Nichtjude ist. Er gibt seinen Geist auf jeden, der Jesus als Messias bekennt. Doch Gott ist treu in seinen Verheißungen und so steht für Israel ein großes Finale an.  Gott wird all seine Verheißungen wahr machen und Israel in absoluten Frieden und Wohlstand führen, wenn Jesus im tausendjährigen Reich (1) in Jerusalem regieren wird. Vorher wird die Welt sich an ihnen die Zähne ausbeißen, was wiederum letzendlich für sie selbst Gericht bedeutet, denn Gott wird sie für ihre Unterdrückung bestrafen und letztendlich alle Feinde Israels zunichte machen.
(1)https://www.gotquestions.org/Deutsch/tausendjahriges-konigreich.html

Das Gericht der Offenbarung

Das zweite Gericht ist für Ungläubige, die am großen, weißen Thron Gottes verurteilt werden (Offenbarung 20,11-15). Dieses Gericht bestimmt ebenfalls nicht über die Erlösung/Rettung. Jeder, der vor den großen, weißen Thron gestellt wird, ist ein Ungläubiger und hat zu Lebzeiten Christus abgelehnt und ist daher bereits zum See des Feuers (dem feurigen Pfuhl) verbannt. Offenbarung 20,12 sagt, dass Ungläubige „gerichtet [werden] nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken.“ Die, die Christus als ihren Herrn und Retter abgelehnt haben, werden basierend auf ihren Werken allein gerichtet und weil die Bibel uns sagt, dass „durch Werke des Gesetzes kein Mensch gerecht wird” (Galater 2,16), sind sie zur Hölle verdammt. Egal wie viele gute Werke wir getan haben und wie gut wir Gottes Gesetze eingehalten haben, nichts wird ausreichend sein, um unsere Sünden wiedergutzumachen. All ihre Gedanken, Worte und Taten werden mit Gottes perfekten Standard gerichtet werden und genügen seiner Perfektion nicht. Es wird für sie keine Belohnung geben, sondern nur Verdammnis und ewige Bestrafung.(2)

 

 

Merkmale von Gottes endzeitlichen Gericht

Das Motiv Gottes ein Gericht zu bringen ist nicht Zorn oder Hass, sondern Güte. Es könnte ihm ja egal sein, ist es aber nicht.

Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, und erkennst nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?  Römer 2,4

Was erst paradox klingt, ist die Wahrheit, Gott schickt Gerichte weil er uns liebt. Und wen er liebt, den züchtigt er.

„…denn wen der HERR liebt, den züchtigt er, wie ein Vater den Sohn, an dem er Wohlgefallen hat.“ Sprüche 3,12

Gottes Gericht gehört zur Verkündigung und Lehre.

Wenn die Apostel, ja auch Jesus selbst, das Thema Gericht nicht ausgespart haben, können wir das auch nicht tun. Genauso wie das Kreuz verkündigt wird und die Auferstehung muss auch Gericht und Gnade verkündigt werden. Was bedeutet sonst schon die Gnade ohne Gericht?

(Hebr.6,2 / Jakobus 2,12.13 / Mt 25,31 / 2.Tim 4,1 /

 

 Der heilige Geist spricht von Gericht

Jesus kündigt den heiligen Geist an: „Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden.

Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht.“

Paulus warnt die Römer vor dem kommenden Gericht

„O welche Tiefe des Reichtums sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte, und wie unausforschlich seine Wege!“ Römer 11,33 

2.Thess.1,5 / 2.Thes.2,12 / 1.Kor 11,29 / 1. Kor.11,32

Die Stunde kennt keiner:

„Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater. Habt acht,  wacht und  betet! Denn ihr wißt nicht, wann die Zeit da ist.“

Mk. 13,32

Das endzeitliche Gericht kommt!

„Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er für alle beglaubigte, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat.“ Apg. 17,31

————————————————————————–

2.)Sollen wir über Gericht sprechen?

Wir müssen es sogar! Jesus ist nicht nur dafür gestorben um auf der Erde unser Leben zu bereichern, sondern hauptsächlich besteht der Sinn der Auferstehung darin, dass wir von der Schuld freigekauft worden sind, die uns bei eben diesem Gericht in die ewige Verdammnis gebracht hätte. Dieser Tag Gottes wird kommen und niemand wird ihn aufhalten können.

Und wenn dieser Tag kommt, ist die Chance zur Umkehr vorbei. Und da kein Mensch weiß, wann das ist, -es könnte heute oder morgen sein-……gilt es keine Zeit zu verlieren.


Verschweigen wir die Sünde, brauchen wir kein Kreuz-

-Verschweigen wir das Kreuz,

können wir nicht von Auferstehung sprechen.

Verschweigen wir das Gericht,

können wir nicht von Erlösung sprechen.

——————————————————————————————————————————-

Entscheidend für uns Christen ist, dass wir das volle Evangelium erzählen, damit Menschen umkehren können und bei diesem Gericht nicht dabei sein müssen. Und dass wir in den Riss stehen und Fürbitte tun.

Fürbitte dafür:

-dass Menschen erkennen, dass auf dem Weg gehen, der ins Verderben führt

 -dass sie ihren gottlosen und trostlosen Zustand erkennen

– dass sie Gott als Herrn und Jesus als Erlöser annehmen

– dass sie die Werke der Finsternis ablegen und im Licht Gottes nach seinem Willen leben.

„…Oder habe ich etwa Gefallen am Tod des Gottlosen, spricht GOTT, der Herr, und nicht vielmehr daran, dass er sich von seinen Wegen bekehrt und lebt?“ Hesekiel 18,23
Nebenbei gesagt, ist jeder Mensch vor Gott verantwortlich, Buße zu tun. Das kann ihm keiner abnehmen. Die Propheten, die eine Strafe Gottes abwenden wollten, haben die Menschen zur Busse aufgerufen. Und weil dann Umkehr stattfand, hat Gott Gnade walten lassen.
Die Buße muss von jedem einzelnen SELBST getan werden! Das Blut Jesus muss jeder Mensch persönlich aus eigenem -von Gott geschenkten- Verlangen für sich in Anspruch genommen werden. Die katholische Kirche sieht das anders, aber in der Bibel ist es nun mal so.

 

3.) Wer wird denn hier Angst haben?

Falsche Propheten, Gottlose, Sünder ohne persönliche Buße, sie werden die einzigen sein, die nicht gern darüber reden, weil sie letztendlich den Wert des Gerichtes nicht verstanden haben.

Abstruserweise bescheinigen gerade diese  falschen Propheten den Christen, die von Gericht sprechen, ein Verbreiten von Angst und Schwarzseherei. In der Welt hört man nicht gern, dass Gott Gottlosigkeit bestrafen muss und wird. Ein Evangelium, welches das Leben um ein paar übersinnliche  Erfahrungen und um einen „lieben Gott“ reicher macht wird aber gern angenommen.

„Auch der jetzige Himmel und die jetzige Erde werden nur so lange bestehen, bis Gott das entscheidende Wort spricht: Wenn er es anordnet, wird das Feuer sie am Tag des Gerichts vernichten, und er wird sein Urteil über alle Gottlosen sprechen. Gal.5,2

Aber die Gläubigen können sich freuen! Das Gericht bedeutet Erlösung für Gläubige!

„Wer könnte es wagen, die von Gott Auserwählten anzuklagen? Niemand, denn Gott selbst spricht sie von aller Schuld frei.“ Römer 8,33
„…wenn Gott sich erhebt zum Gericht, um zu retten alle Elenden im Land.“ Psalm 76,10
Mt. 25,34 / 2. TIm.4,8 / Offb. 11,18
 

Als Nachfolger Jesu, beten und hoffen wir, dass in der Zeit die uns noch bleibt, viele mit der frohen Botschaft der Versöhnung mit Gott erreichen können, denn wir erwarten Jesus jederzeit!

„Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise;

und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.
Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist!“
Epheser 5,15-17
 „Lasst euch versöhnen mit Gott!“ 2.Korinther 5,20
LG Sophia Scholl

 

 

 

 

 

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