Seid nüchtern und wacht!

„…Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt;und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden. Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, tu das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst! 2.Tim. 3-5

 

Angesichts einer neuen Welle der „Trunken-im-Geist-Bewegung“ habe ich mal in die Bibel geschaut, was Gott über Nüchternheit sagt.

Gleich zu Anfang sei gesagt, dass mit Nüchternheit nicht gemeint ist, dass es nicht auch laut und fröhlich zu gehen darf. Man bedenke, dass Gott dem Volk Israel per Gesetz geboten hat, immer wieder tagelange Feste zu veranstalten. Also wenn da nicht viel gelacht und getanzt wurde, weiss ich auch nicht. Auch im Neuen Testament heißt es „Freut euch alle Zeit“, die Freude am Herrn ist sogar unsere Stärke! Freude ist erwünscht!!!

Allerdings steht die Freude nicht im Wiederspruch zur Nüchternheit, schon gar nicht wenn es um Freude im Heiligen Geist geht.

 

Darum lasst uns nicht schlafen wie die anderen! Wir wollen hellwach und nüchtern bleiben!“

(1.Thess. 5,6)

im Zusammenhang:

„Wenn sich die Leute in Sicherheit wiegen und sagen werden: „Überall ist Ruhe und Frieden“, wird sie das Ende so plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau. Es wird für niemanden mehr einen Ausweg geben.
Doch ihr, liebe Brüder und Schwestern, lebt ja nicht in der Finsternis. Also kann euch der Tag, an dem der Herr kommt, auch nicht wie ein Dieb in der Nacht überraschen.
Als Christen sind wir Kinder des Lichts, Kinder des hellen Tages; wir gehören nicht zur Nacht mit ihrer Finsternis.
Darum lasst uns nicht schlafen wie die anderen! Wir wollen hellwach und nüchtern bleiben!
Denn die Müden schlafen in der Nacht, und die Säufer feiern nachts ihre Trinkgelage.
Wir aber haben uns für den Tag entschieden und wollen wach, nüchtern und kampfbereit sein. Dazu brauchen wir als Brustpanzer den Glauben und die Liebe. Die Hoffnung auf Erlösung wird uns wie ein Helm schützen.
Denn Gott will uns nicht seinem Zorn und Gericht aussetzen; wir sollen vielmehr durch unseren Herrn Jesus Christus gerettet werden.“
1.Thessaloniker 5,3-9
Im Zusammenhang mit der Wahl der Ältesten in der Gemeinde schreibt Paulus über die Eigenschaften, die jemand vorweisen soll, der ein solches Amt begehrt:
„…er soll nur eine Frau haben, nüchtern und besonnen sein und keinen Anstoß erregen. Ihn muss Gastfreundschaft auszeichnen, und er soll andere gut im Glauben unterweisen können…“
1.Timotheus 3,2
„Darum seid bereit und stellt euch ganz und gar auf das Ziel eures Glaubens ein. Lasst euch nichts vormachen, seid nüchtern und richtet all eure Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit, die er euch in vollem Ausmaß an dem Tag erweisen wird, wenn Jesus Christus für alle sichtbar kommt.
 Weil ihr Gottes Kinder seid, gehorcht ihm und lebt nicht mehr wie früher, als ihr euch von euren Leidenschaften beherrschen ließt und Gott noch nicht kanntet.
 Der heilige Gott hat euch schließlich dazu berufen, ganz zu ihm zu gehören. Danach richtet euer Leben aus!
 Genau das meint Gott, wenn er sagt: „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.“
1.Petrus 1,13-16
 „Bald wird das Ende dieser Welt kommen. Deshalb seid wachsam und nüchtern, werdet nicht müde zu beten.
Vor allem aber lasst nicht nach, einander zu lieben. Denn „Liebe sieht über Fehler hinweg“.
Seid gastfreundlich, und klagt nicht über die vermehrte Arbeit.
Jeder soll dem anderen mit der Begabung dienen, die ihm Gott gegeben hat. Wenn ihr die vielen Gaben Gottes in dieser Weise gebraucht, setzt ihr sie richtig ein.
Bist du dazu berufen, vor der Gemeinde zu reden, dann soll Gott durch dich sprechen. Hat jemand in der Gemeinde die Aufgabe übernommen, anderen Menschen zu helfen, dann arbeite er in der Kraft, die Gott ihm gibt. So ehren wir Gott mit allem, was wir sind und haben. Jesus Christus hat uns dies ermöglicht. Gott gehört alle Ehre und alle Macht für immer und ewig. Amen.“
1. Petrus 4, 7-11
„Wer eine Botschaft von Gott bekommt, hat sich dabei völlig in der Gewalt. Denn Gott will keine Unordnung, er will Frieden.“
1. Korinther 14,32 HFA
 „
Darum, liebe Brüder, bemüht euch um die prophetische Rede und wehrt nicht der Zungenrede.
Lasst aber alles ehrbar und ordentlich zugehen.
1. Korinther 14,39+40 Luther 1984
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